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SVP-Politiker fordert Planungsstopp für Flugplatz Dübendorf

Dübendorf – Seit der Bund mitgeteilt hat, dass er eine weitere aviatische Nutzung des Dübendorfer Militärflugplatzes in Betracht zieht, folgen sich die Vorstösse Schlag auf Schlag. Nachdem letzte Woche die örtliche SP eine Intervention des Stadtrates in Bern verlangte, fordert nun der Dübendorfer SVP-Kantonsrat Orlando Wyss einen Planungsstopp. Er stört sich nicht nur an der vom Bund geplanten zivilen Nutzung, sondern kritisiert auch den Regierungsrat, der eine aviatische Nutzung aufgrund eigener Studien ausschliesst: Dieser habe im Vorfeld die Argumente der Taskforce Dübendorf, welche ein luftfahrttechnologisches Kompetenzzentrum schaffen und die Infrastruktur als Werkflugplatz nutzen wolle, zwar angehört, dann aber nicht weiterverfolgt, sagt Wyss. Stattdessen habe man sich einseitig auf die Finanzierung durch zivile Flugbewegungen konzentriert, die erst ab 80 000 rentabel sei. «Dieses Horrorszenario steht diametral den Plänen einer militärisch-zivilen Nutzung gegenüber», sagt Wyss. «Mit der hohen Wertschöpfung eines aviatischen Kompetenzzentrums jedoch bräuchte es weniger Flugbewegungen und weniger Lärm.»Wyss will vom Regierungsrat wissen, wieso bei den Variantenabklärungen eine Mischnutzung nicht berücksichtigt worden ist. Und er fragt, warum für den zivilen Teil der Flugplatznutzung die Zahl der zu erwartenden Arbeitsplätze mit 300 so tief angesetzt ist und die 1500 bestehenden Stellen beim Militär nicht miteinbezogen wurden. (TA)

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