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Strassenknoten kostet 71 Prozent mehr als geplant

Bei der Sanierung einer Strassenkreuzung beim Langnauer Altersheim liefen die Kosten total aus dem Ruder. Der Gemeinderat hat reagiert und will die Kontrolle verbessern.

Von Marco Morosoli Langnau – Vor drei Jahren bewilligte der Langnauer Gemeinderat für die Umgestaltung des Knotens Sihlwaldstrasse/Unterrenggstrasse einen Kredit von 162 539 Franken. Erst jetzt liegt die Bauabrechnung der sogenannten Altersheimkreuzung vor. Sie weist für das Projekt Kosten von 278 057 Franken aus. Das sind 71 Prozent mehr als geplant. «Das ist wohl die grösste Überschreitung, es in Langnau je gegeben hat», schreibt der Gemeinderat in einer gestern veröffentlichten Mitteilung. Als Grund für die «massive Kostenüberschreitung» nennt der Langnauer Gemeindepräsident Peter Herzog (CVP) «diverse Fehler, die bei der Planung und der Realisierung des Vorhabens gemacht wurden». So wurde auf den geplanten Kreisel verzichtet, jedoch die Strasse verengt. Die Kosten für das abgeänderte Projekt wurden aber nicht neu berechnet. Zudem waren zwei Ressorts beteiligt. Die Kommunikation zwischen diesen war aber nicht optimal. Damit sich eine solche «Fehlleistung» nicht wiederholt, hat der Gemeinderat ein Massnahmenpaket ausgearbeitet. Darin werden Regeln aufgestellt, wer die Federführung bei ressortübergreifenden Projekten übernehmen soll. Laut Herzog wird die Bauabrechnung trotz der Kostenüberschreitung aber kein Thema an einer der kommenden Gemeindeversammlungen sein.

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