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StäfnerAltersheim als Vorbild

Nach einer Bauzeit von vier Jahren ist das neue Alterszentrum Lanzeln offiziell eingeweiht worden. Damit verfügt Stäfa über ein Vorzeigeobjekt, von dem sich auch Architekten inspirieren lassen.

Von Ueli Zoss Stäfa – Natürlich folgten am Samstag viele Verwandte von Bewohnern der Einladung zum Tag der offenen Tür des Alterszentrums Lanzeln. Doch nicht nur sie nutzten die Gelegenheit, die Zimmer im frisch eingeweihten Neubau zu inspizieren. Auch ein älterer Herr wollte einen Blick auf das werfen, was dereinst vielleicht seine neue Bleibe wird. Er mag anerkennend zur Kenntnis genommen haben, dass die 122 Zimmer heimelig, mit schönen Balkonen und allem Komfort eingerichtet worden waren. Den positiven Eindruck, den er gewann, bestätigte auch Agnes Bischof, die seit drei Monaten in der Lanzeln wohnt. «Es stimmt alles: das Essen, die Zimmer, das Angebot, um aktiv zu bleiben», sagte die rüstige Dame. «Ausserdem werden wir sehr gut betreut.» Wie ihre Mitbewohner schätze sie nicht zuletzt das individuelle Wohnen. Obwohl jeder für sich lebe, könne man viel zusammen unternehmen. Um die Bewohner und Bewohnerinnen sind etwa 150 Teil- und Vollzeit-Angestellte rund um die Uhr besorgt. Auch sie freuen sich über die neue Lanzeln. «Ich arbeite schon lange hier, aber so schön war es noch nie», sagte etwa eine Mitarbeiterin. «Guter Stern über der Region» Das Alterszentrum verfügt nunmehr über eine modern ausgestattete Küche, ein grosszügiges Restaurant mit Cafeteria, einen Mehrzwecksaal, Sitzungs- und Schulungsräume sowie über eine Aktivierungs- und Physiotherapiezone mit Fitnessraum. Das so gestaltete Zentrum versteht sich als Quartierzentrum und soll Begegnungen fördern. Auf der gut besuchten Dachterrasse im 4. Stock liess auch der Stäfner Gemeindepräsident Karl Rahm (FDP) den Blick schweifen und genoss die herrliche Aussicht. Er wiederholte nochmals, was er während seiner Eröffnungsrede am Vortag gesagt hatte: «Es leuchtet ein ganz guter Stern über der Region.» Das Projekt der modernen Lanzeln sei zweckmässig und zur Zufriedenheit aller umgesetzt worden. Der Neubau stellt nicht nur Bewohner, Angestellte und Projektverantwortliche zufrieden. Seit seiner Fertigstellung dient er auch als Anschauungsunterricht für Architekten aus dem ganzen Land. Wer ein ähnliches Objekt in Planung hat, holt sich in Stäfa Inspiration. Auf besonderes Interesse stossen dabei die äussere Form des Gebäudes und der offene Eingangsbereich. Eigene Ideen eingebracht Konzipiert hat den 35-Millionen-Franken-Neubau das Zürcher Architekturbüro Bob Gysin und Partner. In der Baukommission nahm auch die Heimleiterin Marie-Louise Sarraj Einsitz. «Wir konnten unsere Ideen und Vorstellungen ideal einbringen», sagt sie. Das Ergebnis feierten Angestellte, Bewohner und ihre Angehörigen gebührend, und mit ihnen zahlreiche Vereine mit musikalischen und sportlichen Darbietungen. Auch Clowns und Theatergruppen traten auf. Ein Marktstand bot von Heimbewohnern gefertigte Produkte an: Foulards, Socken, Pullover und Konfitüre. Die Lanzeln-Bewohner freuten sich über erfrischende Darbietungen zur Feier ihres neu gestalteten Zuhauses. Foto: Michael Trost

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