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Stadtrat Thomas Kübler tritt als Kantonsrat bereits wieder zurück

Nur gerade drei Jahre sass Stadtrat Thomas Kübler (FDP) im Kantonsrat.

Uster – Seit Mai 2007 war der Ustermer Bauvorstand Thomas Kübler auch Kantonsrat. Noch vor den Sommerferien ist der 44-jährige Rechtsanwalt aus dem Rat zurückgetreten (TA vom 27. Juli). «Seit sich der Stadtrat neu konstituiert hat, bin ich Vizepräsident. Dieses Amt bringt zusätzlichen Aufwand mit sich», sagt Kübler. Als Stadtrat hat er ein 40- bis 50-Prozent-Pensum, als Kantonsrat kommen nochmals 20 Prozent dazu. Da sei es schwierig, seinen Beruf als selbstständiger Rechtsanwalt seriös ausüben zu können. Darum habe er sich entschieden, als Kantonsrat zurückzutreten. Als weiteren Grund nennt Kübler, dass die Parlamentstätigkeit nicht auf ihn zugeschnitten sei. «Viele Abläufe im Kantonsrat sind schwerfällig, es gibt lange Sitzungen ohne ein konkretes Resultat. Ich habe gemerkt, dass mir das nicht so behagt.» Zudem habe seine Partei angeregt, noch vor Ende der Legislatur zurückzutreten, damit sich der Nachfolger Alexander Gantner (FDP) aus Maur einarbeiten könne. Dahinter steckt wahltaktisches Kalkül: Den dritten FDP-Sitz im Bezirk Uster hatte die Partei vor drei Jahren nur knapp halten können. Durch den vorzeitigen Rücktritt Küblers kann die FDP im nächsten Frühling nun mit drei bisherigen Kantonsräten antreten und nicht nur mit deren zwei. Dies wiederum dürfte die Chancen erhöhen, den dritten Sitz halten zu können. Neben Kübler sitzt seit einem Jahr auch Stadtratskollegin Sabine Wettstein (FDP) im Kantonsrat. (nir)

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