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Stadtrat macht vorwärts mit Badi-Sanierung

Das Opfiker Frei- und Hallenbad Bruggwiesen wird einer Gesamtsanierung unterzogen. Der Stadtrat stimmte den Forderung aus allen Parteien zu.

Von Sandra Zrinski Opfikon – Das gibt es selten: Gemeinderäte aller Opfiker Parteien haben einen Vorstoss unterzeichnet, welche die Planung einer Gesamtsanierung des Frei- und Hallenbads Bruggwiesen fordert. Am Montag hat der Stadtrat die Motion auf Anhieb entgegengenommen. «Wir tun dies, damit das Geschäft vorwärtsgeht», erklärte Stadtpräsident Paul Remund (FDP). Ursprünglich sollte nur die Lüftung des Bades ersetzt werden. Kostenpunkt: 450 000 Franken. Die SVP machte in der Sitzung, als der Kredit traktandiert war, mobil gegen dieses Geschäft. Es gelang ihr, eine knappe Mehrheit des Parlaments zu überzeugen, den Kredit abzulehnen. SVP-Gemeinderat Richard Muffler hatte eine Offerte für eine Reparatur der Lüftung eingeholt, welche die Kosten auf rund 40?000 Franken veranschlagte. Dies sorgte für Konsternation im Rat. Einem überparteilichen Komitee gelang es in der Folge, die jetzt verabschiedete Motion auszuarbeiten. Ziel ist nun, Gebäudehülle und Technik zu sanieren und so den Energiebedarf stark zu senken. Gewisse Bereiche wie Garderoben und Eingang sollen ebenfalls erneuert werden. Während die Motion am Montag schlank durchkam, gab die Gründung einer Spezialkommission Neubau und Sanierung Anlass zu reger Diskussion. Uneinig waren sich die Parteien darin, ob die Kommission ständig oder nur für die Hallenbadsanierung eingesetzt werden soll. Die SVP-Gemeinderäte plädierten für eine ständige Einsetzung, was schliesslich mit 16 zu 14 Stimmen beschlossen wurde. Präsident mit allen Stimmen Ganz klar fiel die Wahl des neuen Ratspräsidenten aus: Alle Gemeinderäte gaben ihre Stimme Roman Schmid (SVP), der am gleichen Tag als neuer Kantonsrat vereidigt worden war. Als erster Vizepräsident wurde Simon Bleiker (SP, 25 Stimmen), als zweite Vizepräsidentin Nicole Lieberherr (FDP, 23) gewählt.

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