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Sozialarbeiter von der Polizei empfangen

Die Klotener Schulbehörde fühlte sich bedroht und rief die Polizei ins Schulhaus.

Von Andrea Söldi Kloten – Am vergangenen Donnerstag kam es im Klotener Oberstufenschulhaus Spitz zu einer unschönen Szene, die auch die Schüler beobachteten: Der Schulsozialarbeiter, Hauptverantwortlicher für das Thema Gewaltprävention, wurde von der Polizei befragt. Er hatte soeben die Kündigung auf Ende Januar mit sofortiger Freistellung erhalten. Zu Unstimmigkeiten war es gekommen, weil er nach einer Evaluation seiner Arbeit nicht die geforderten Änderungen hatte vornehmen wollen. Die Leiterin der Schulverwaltung, Elsbeth Fässler, betonte, es habe keine strafrechtlich relevanten Vorfälle gegeben. Mehr könne sie aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht sagen. Etwas auskunftsfreudiger gab sich der Betroffene selber: Zwei Personen der Schulbehörde hätten ihm am Donnerstag einen Brief überreichen wollen, der wahrscheinlich das Kündigungsschreiben enthielt. Er wollte diesen jedoch nicht annehmen und auch nicht mit ihnen sprechen. Als er sein Büro verlassen wollte, habe Fässler ihm den Weg versperrt, worauf er sie wegschubste. Seine Vorgesetzte habe überreagiert, weil sie ihm eins habe auswischen wollen. «Es bestand kein Anlass, sich bedroht zu fühlen.» Nachdem er sein Büro geräumt hatte, hätten zwei Polizisten auf ihn gewartet und ihm Fragen gestellt zu seiner Freizeitbeschäftigung als Paintball-Spieler, seiner Mitgliedschaft in einem Schiessverein und dem Besitz von Schusswaffen. (asö)

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