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Sozialarbeiter ist auch in Otelfingen entlassen worden

Otelfingen – Die Sekundarschule Unteres Furttal löst das Arbeitsverhältnis mit ihrem Sozialarbeiter auf, wie die Schulpflege gestern in einer Medienmitteilung meldete. Es handelt sich um denselben Mann, der diese Woche bereits von der Schule Kloten die Kündigung erhalten hatte. Der Fall erregte Aufsehen, weil die Klotener Schulbehörde an seinem letzten Arbeitstag die Polizei ins Schulhaus gerufen hatte. Sie hatte sich von ihm bedroht gefühlt, obwohl nichts strafrechtlich Relevantes vorgefallen war (TA vom Mittwoch). Die Ursache der Entlassung habe nichts mit den Vorfällen in Kloten zu tun, beteuerte Christian Frey von der Furttaler Schulpflege. «Dass sie praktisch zeitgleich erfolgte, ist Zufall.» Der Sozialarbeiter bekleidete in Otelfingen eine 30-Prozent-Stelle und in Kloten eine 35-Prozent-Stelle. Beide Schulen sprachen die Entlassung innerhalb der ordentlichen Kündigungsfrist aus, mit sofortiger Freistellung. Als Grund gibt die Sekundarschulpflege Unteres Furttal unterschiedliche Auffassungen über Zielsetzung, Gestaltung und Umsetzung der Sozialarbeit an. Die Trennung vom Sozialarbeiter sei schon seit über einem Jahr ein Thema gewesen, sagt Frey. Ein korrektes Verfahren brauche jedoch Zeit. Der Sozialarbeiter selber wisse bereits seit Februar, dass man nicht weiter mit ihm zusammenarbeiten wolle. Die Sekundarschule Otelfingen will die Stelle ausschreiben und so schnell wie möglich wieder neu besetzen. (asö)

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