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Seeuferweg Geld für alle Uferwege statt «Zürisee für alli», TA vom 23. 4.

Seeuferweg Geld für alle Uferwege statt «Zürisee für alli», TA vom 23. 4. Das Land ist nicht Privatbesitz. «Laut Regierungsrat sind rund 50 Prozent oder 32 Kilometer des Seeufers Privateigentum. Dabei handle es sich grösstenteils um aufgeschüttetes Land, sogenanntes Konzessionsland», lese ich. In der Schweiz gehören Seen und Bäche der Öffentlichkeit. Werden solche Flächen aufgeschüttet, so können sie mittels einer Konzession gegen Entgelt auf begrenzte Zeit an Private zur Nutzung abgegeben werden. Bei den Aufschüttungen am Zürichsee handelt sich also nicht um Privatbesitz, wie der Regierungsrat Glauben machen will, sondern um Konzessionsland. Manche dieser Konzessionen enthalten bereits eine Klausel, wonach für einen künftigen Seeuferweg ein Streifen Land ohne Entgelt zur Verfügung stehen muss. (z. B. bei der Chemischen Fabrik Uetikon.) Dass das Konzessionsland zuerst für 200 bis 300 Mio. Franken erworben werden müsse, trifft deshalb nicht zu. Eigentümer der Landaufschüttungen ist der Kanton und der kann sich nicht sein eigenes Land abkaufen. Hannes Strebel, ZürichDipl.- Ing. Architekt

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