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Schleudertrauma Keine IV mehr, TA vom 14. 9. / «Eine psychologische Komponente ist dabei», TA vom 17. 9.

Schleudertrauma Keine IV mehr, TA vom 14. 9. / «Eine psychologische Komponente ist dabei», TA vom 17. 9. Anleitung zur Selbstzerstörung. 14 Jahre hat meine Freundin gegen die immer schlimmeren Folgen eines Schleudertraumas gekämpft. Chronische Schmerzen erfassten zuerst Hals und Arme, dann die Knie. Als ich sie kennen lernte, brauchte die begeisterte Berggängerin für Distanzen über 50 Meter den verhassten Rollstuhl. Zuletzt konnten wir nur noch bei Nacht oder «sicherem» Schlechtwetter aus dem Haus, weil jede Blendung durch die Sonne Kopfweh und Erbrechen zur Folge hatte. Die Schmerzen verhinderten dann auch die rechtzeitige Diagnose und die ausreichende Behandlung ihres Brustkrebses. Nach dieser Zeit und auch nach Kontakten mit anderen Patienten habe ich zumindest eines begriffen: Diese Genickverletzung trifft genau die am schlimmsten, die verzweifelt dagegen anrennen. Sie verstricken sich immer tiefer. Vor diesem Hintergrund ist das Urteil des Bundesgerichts (Stichwort «zumutbarer Wille») nichts anderes als die zynische Anleitung zur Selbstzerstörung. Will man das? Benno Zünd, Thalwil «Diese Verletzung trifft genau dieam schlimmsten, die verzweifelt dagegen anrennen.»

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