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Sauriermuseum Aathal gräbt 25 Meter langen Saurier aus Wegen rassistischer Rede als Gemeindepräsident abgewählt Schleichweg durch Weiler Heusberg wird verbaut Campingplatz Tössegg wird aufgehoben

Saurierfund Aathal – Bei einer Grabung in Wyoming (USA) hat ein Team des Sauriermuseums Aathal im Sommer den grössten Teil eines Langhalsdinosaurier geborgen. Beim 25 Meter langen-Skelett handle es sich vermutlich um einen Apatosaurus, teilt das Museum mit. Der Fund könne auch neue Erkenntnisse für die Wissenschaft bergen. Die Grabung stand unter der Leitung von Museumsdirektor Hans-Jakob Siber. Während sechs Wochen arbeiteten und wohnten Mitarbeiter und Volontäre des Museums im Feld im Big Horn Bassin. (was) 1.-Augustrede Opfikon – Gemeinderatspräsident Urs Wagner (vormals GLP) musste gestern seinen Sitz im Opfiker Ratspräsidium räumen. Einstimmig folgte das Stadtparlament dem Antrag der Interfraktionellen Konferenz (IFK) und wählte den 44-jährige Physiker ab. Wagner hatte mit seiner 1.-August-Rede für Schlagzeilen gesorgt, weil er darin teils rassistische Aussagen getätigt hatte. Er sprach sich dabei gegen die Ansiedlung nichtweisser Menschen auf dem europäischen Territorium aus. Im September wurde es auch seiner Partei zu bunt. Der Kantonalvorstand der Grünliberalen schloss Wagner wegen Rufschädigung aus. (all) Verkehrsberuhigung Mönchaltorf – Um Staus im Aathal auszuweichen und so schnell von Wetzikon nach Uster zu gelangen nutzen viele Oberländer Autofahrer den Schleichweg durch den Weiler Heusberg. Im Frühling haben sich Einwohner an den Mönchaltorfer Gemeinderat gewandt und eine Verkehrsberuhigung gefordert. Der Schulweg der Heusberger Kinder führt der Abkürzung entlang und ist entsprechend gefährlich. Die Heusberger beantragten, dass man einen Naturweg entlang der Strasse erstelle. Wie der Gemeinderat mitteilt, ist Tempo 30 für Heusberg nicht umsetzbar. Beim Ortseingang seien jedoch Verengungen der Fahrbahn geplant. Auch der geforderte Weg soll erstell werden. (nir) Nutzungskonzept Freienstein-Teufen – Die Tössegg, das Erholungsgebiet bei der Mündung der Töss in den Rhein, sei «ein Erholungsgebiet von besonderem landschaftlichem Reiz», schreibt die Baudirektion. Um die unterschiedlichen Ansprüche unter einen Hut zu bringen, hat sie zusammen mit der Gemeinde Freienstein-Teufen das Projekt «Zukunft Tössegg» lanciert. Dieses macht Vorschläge für die Verkehrserschliessung, die öffentliche Zugänglichkeit, die Stationierung von Schiffen und den Schutz der Natur. Einschneidend ist die schrittweise Aufhebung des privaten Campingplatzes, den seit Jahren fest installierte Wohnwagen in Beschlag nehmen. Dies widerspreche der Idee, dass der Erholungsort für alle zugänglich sein soll. Ausserdem sei der Platz nie bewilligt worden. (lop)

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