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Revidierte Bau- und Zonenordnung ist ein Gemeinschaftswerk

Die Horgner haben in einem Workshop an der Ortsplanung mitgearbeitet. Der Gemeindepräsident ist zufrieden, obwohl die Arbeit nicht leicht war. Die Horgner haben in einem Workshop an der Ortsplanung mitgearbeitet. Der Gemeindepräsident ist zufrieden, obwohl die Arbeit nicht leicht war.

Von Daniel Stehula Horgen – Manchmal ist es in der Politik wie bei einer Schachpartie. Man muss die Situation einschätzen können. Man muss hier entgegenkommen, um dort zu gewinnen. So, wie es der Horgner Gemeinderat im Fall der Revision der Bau- und Zonenordnung (BZO) tut. In Horgen, das ist kein Geheimnis, ist alles, was die bauliche Entwicklung angeht, ein heisses Eisen. Im vergangenen Dezember hiess die Gemeindeversammlung eine Initiative der SP und Grünen gut, die verlangt, dass der Gemeinderat bis 2025 keinen Antrag auf Vergrösserung des Siedlungsgebiets stellt. Grosse Bauprojekte wie der Seeriegel schickte die Gemeindeversammlung schon bachab. Betroffene miteinbezogen Die Revision der Bau- und Zonenordnung ist ein grosses Projekt, das direkten Einfluss auf die Ortsplanung hat. Viele Horgner haben persönliche Interessen in diesem Zusammenhang, viele haben Ideen oder Bedenken. Das Potenzial für eine Niederlage an der Gemeindeversammlung ist gross. Deshalb hat der Gemeinderat zu einem frühen Zeitpunkt die Betroffenen in die Entscheidungsfindung miteinbezogen. Der Gemeinderat begann ein Mitwirkungsverfahren. Mit dem Ergebnis an der abschliessenden Plenumsveranstaltung vom Samstag ist er zufrieden. Gemeindepräsident Theo Leuthold (SVP) gibt aber zu: «Es war an der Grenze des Möglichen.» Man habe versucht, Technisches volksnah zu diskutieren. Doch die 60 Teilnehmer waren Menschen mit persönlichen Interessen und Fachleute. «Ich war froh», sagt Leuthold, «auch Fachleute an meiner Seite zu haben, die auf jede Frage eine Antwort wussten.» Am Samstag diskutierte das Plenum Anträge zur Änderung des gemeinderätlichen Vorschlags. Die Anträge wurden vorher in Workshops erarbeitet. «Wir zeigten mit Visualisierungen auf, was die Anträge für Folgen haben würden», sagt Leuthold. Die meisten Anträge wurden zurückgezogen oder abgelehnt. Abstimmung im September 2011 «Ich bin den Mitwirkenden für ihre Arbeit sehr dankbar», sagt Leuthold. Sie hätten die Arbeit mit ihren Ansichten und Anregungen bereichert. Im kommenden Mai soll die revidierte BZO bereit sein und im September 2011 vor die Gemeindeversammlung kommen. «Das Mitwirkungs-verfahren zur revidierten Bau- und Zonenordnung war an der Grenze des Möglichen.» Theo Leuthold, Gemeindepräsident (SVP) Von Daniel Stehula Horgen – Manchmal ist es in der Politik wie bei einer Schachpartie. Man muss die Situation einschätzen können. Man muss hier entgegenkommen, um dort zu gewinnen. So, wie es der Horgner Gemeinderat im Fall der Revision der Bau- und Zonenordnung (BZO) tut. In Horgen, das ist kein Geheimnis, ist alles, was die bauliche Entwicklung angeht, ein heisses Eisen. Im Dezember hiess die Gemeindeversammlung eine Initiative der SP und Grünen gut, die verlangt, dass der Gemeinderat bis 2025 keinen Antrag auf Vergrösserung des Siedlungsgebiets stellt. Grosse Bauprojekte wie der Seeriegel schickte die Gemeindeversammlung schon bachab. Die Revision der Bau- und Zonenordnung ist ein grosses Projekt, das direkten Einfluss auf die Ortsplanung hat. Viele Horgner haben persönliche Interessen in diesem Zusammenhang, viele haben Ideen oder Bedenken. Das Potenzial für eine Niederlage an der Gemeindeversammlung ist gross. Deshalb hat der Gemeinderat zu einem frühen Zeitpunkt die Betroffenen in die Entscheidungsfindung miteinbezogen. Der Gemeinderat begann ein Mitwirkungsverfahren. Mit dem Ergebnis an der abschliessenden Plenumsveranstaltung vom Samstag ist er zufrieden. Gemeindepräsident Theo Leuthold (SVP) gibt aber zu: «Es war an der Grenze des Möglichen.» Man habe versucht, Technisches volksnah zu diskutieren. Doch die 60 Teilnehmer waren Menschen mit persönlichen Interessen und Fachleute. «Ich war froh», sagt Leuthold, «auch Fachleute an meiner Seite zu haben, die auf jede Frage eine Antwort wussten.» Am Samstag diskutierte das Plenum Anträge zur Änderung des gemeinderätlichen Vorschlags. Die Anträge wurden vorher in Workshops erarbeitet. «Wir zeigten mit Visualisierungen auf, was die Anträge für Folgen haben würden», sagt Leuthold. Die meisten Anträge wurden zurückgezogen oder abgelehnt. «Ich bin den Mitwirkenden für ihre Arbeit sehr dankbar», sagt Leuthold. Sie hätten die Arbeit mit ihren Ansichten und Anregungen bereichert. Im kommenden Mai soll die revidierte BZO bereit sein und im September 2011 vor die Gemeindeversammlung kommen.

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