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Recovery-Programm Das Ziel ist die Gesundung &endash und ein gut integriertes Leben

Das Recovery-Programm der Stiftung Pro Mente Sana will die Psychiatrie sowie die Gesellschaft für die Bedürfnisse von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen sensibilisieren. Den Patienten soll Hoffnung und die bestmögliche Hilfe gegeben werden, damit sie gesund werden und wieder ein selbstbestimmtes und normales Leben führen können. Dieses Ziel wird mit Infos und Texten, Aufklärungsfilmen über Betroffene, öffentlichen Podien oder Veranstaltungsreihen in Kliniken verfolgt. Eine Klinik, die sich an diesem Recovery-Ansatz nach angelsächsischem Vorbild orientiert, ist das Sanatorium Kilchberg. Dabei setzt man nicht allein auf die Aufklärung, sondern seit zweieinhalb Jahren ganz spezifisch auch auf die Unterstützung früherer Patienten als sogenannte Betroffenenvertreter &endash zum Beispiel bei der Schulung und Beratung von Fachkräften, bei der Weiterentwicklung des Versorgungsangebots und als Leiter von Gruppengesprächen. Die genesene Borderlinepatientin Bettina Werder war die erste, die in Kilchberg eine solche Aufgabe übernahm, inzwischen sind dort vier ehemalige Betroffene als professionelle Betreuer tätig.Weil dieses Modell sowohl bei Kliniken als auch bei Ex-Patienten immer beliebter wird, bietet der Berner Verein Ex-In (Experienced Involvement, «Einbezug Erfahrener») im Verbund mit der Berner Fachhochschule seit 2010 einen Ausbildungsstudiengang an. Künftig wird dieser Lehrgang gemeinsam mit Pro Mente Sana durchgeführt. Informationen dazu findet man unter www.ex-in-bern.ch. (thw) www.promentesana.ch Recovery-Liveperformance «Karabuki» mit Christoph Ranzenhofer und Joa Iselin morgen Donnerstag, 17 bis 19 Uhr, Sanatorium Kilchberg. www.sanatorium-kilchberg.ch.

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