Zum Hauptinhalt springen

RAV hatte Arbeitslosen schlecht beraten Illegale Plakataktion in Zürcher Trams Grünliberale wollen 14 Sitze im Kantonsrat Auffahrkollision führte zu langem Rückstau

Nachrichten Bundesgericht Lausanne – Weil er beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) schlecht beraten wurde, behält ein Zürcher seinen eigentlich erloschenen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Das Bundesgericht hat dem Mann recht gegeben. Der Betroffene hatte sich nach dem Verlust seiner Stelle zum Bezug von Arbeitslosengeld angemeldet. Kurz darauf meldete er sich wieder ab, da er den Sprung in die Selbstständigkeit wagen wollte. Dieses Vorhaben trat er in der Meinung an, er könne die ihm für zwei Jahre zustehenden Arbeitslosentaggelder dann einfach später beziehen, falls er scheitern sollte. Nachdem es ihm nicht gelungen war, seine Pläne zu realisieren, meldete er sich wieder bei der Arbeitslosenversicherung an. Die Arbeitslosenkasse verwehrte ihm nun aber eine Entschädigung, da die alte Rahmenfrist abgelaufen sei und er keine neue Beitragszeit erfüllt habe. Nachdem der Mann vor der Zürcher Justiz erfolglos geblieben war, hat ihm das Bundesgericht nun recht gegeben. (SDA) Anti-Antifeministen Zürich – Anonyme Linksaktivisten haben gestern Morgen früh in Zürcher Trams Protestplakate gegen das Treffen der Antifeministen aufgehängt. Sie waren amtlich gestaltet und unterzeichnet vom fiktiven «Amt für Frauenkampf». Die Hauptbotschaft: «Hier gehts rassig vorwärts – den Sexisten aufs Maul geben!» VBZ-Sprecherin Daniela Tobler bestätigte diesen Sachverhalt. Die Plakate seien sofort entfernt worden, und die VBZ werde eine Strafanzeige einreichen. «Das ist nicht legal, verärgert unsere Werbekunden und könnte die Fahrgäste vor den Kopf stossen», sagt Tobler. Das Treffen der Antifeministen im Restaurant Giardino Verde in Uitikon wurde nach diversen Protestaktionen und Vandalenakten inzwischen an einen geheimen Ort verlegt. Die Mitglieder werden direkt darüber informiert. (sch) Wahlen Zürich – Der Vorstand der Grünliberalen hat gestern Abend beschlossen, von einer Kandidatur für die Zürcher Regierung abzusehen. Der Verzicht hatte sich schon abgezeichnet, als sich Nationalrat Martin Bäumle im September selbst aus dem Rennen nahm. Dem Aushängeschild der Partei werden als Einzigem Chancen auf einen Wahlerfolg eingeräumt. Für die Kantonsratswahl legen die Grünliberalen dafür die Latte hoch: Die Fraktion soll von heute 10 auf 14 Mitglieder wachsen. (ese) Bareggtunnel Baden – Am Dienstagmittag ist es im Bareggtunnel auf der Autobahn A 1 zu einer Auffahrkollision von sechs Autos gekommen. Deshalb musste eine Röhre in Richtung Zürich über eine Stunde lang gesperrt werden, und es bildete sich ein mehrere Kilometer langer Rückstau. Gemäss Aargauer Kantonspolizei wurde niemand verletzt. (hoh)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch