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Privatsphärenlöcher stopfen Videoverweigerung von Windows Zerfleddertes Album

Kummerbox Facebook Letzthin habe ich meinen Namen gegoogelt. Dabei kamen ärgerliche Ergebnisse zutage. Es wurden meine sämtlichen Kommentare auf Facebook-Seiten angezeigt, was bisher nie der Fall war. Was soll ich tun? V. M., Horgen Kontrollieren Sie Ihre Privatsphäreneinstellungen in Facebook und konfigurieren Sie Ihr Konto so, dass keine Informationen über Sie öffentlich preisgegeben werden. Das ist wichtig, da Facebook mit den Standardeinstellungen zu viele Angaben über die Nutzer preisgibt. Sie können damit rechnen, dass dann, mit einiger Verzögerung, Ihre Informationen auch wieder bei Google verschwinden. Klicken Sie für die Konfiguration auf Ihrer «Home»-Seite auf «Konto > Privatsphäre-Einstellungen». Hier gilt es, einige Optionen durchzuackern. Von der Vorgabe «Alle» ist abzuraten, und auch die Vorgabe «Empfohlen» ist vielen Anwendern zu freizügig. Ich empfehle entweder die Option «Nur Freunde» oder «Benutzerdefiniert». Hier können Sie sich überlegen, ob Sie Ihre Biografie für «Freunde von Freunden» freigeben möchten, damit diese überprüfen können, ob Sie sie kennen oder nicht. Nun gibt es auch auf Unterseiten einige Einstellungen zu treffen. Bei «Auf Facebook vernetzen» sind die Einstellungen zu finden, die steuern, welche Informationen andere Facebook-Mitglieder sehen, die nach Ihnen suchen. Wenn Sie von anderen gefunden werden wollen, können Sie bei den ersten beiden Optionen «Alle» setzen. Bei den anderen Optionen auf dieser Seite verfahren Sie nach Gutdünken. Es gibt an dieser Stelle auch die Option «Vorschau für mein Profil», die Ihnen anzeigt, wie Ihr Profil bei einem fremden Facebook-Nutzer oder bei einem Freund erscheint – kontrollieren Sie, ob die Informationsmenge Ihren Wünschen entspricht. Auf der Profilseite sollten Sie nun noch folgende Dinge tun: Kontrollieren Sie via «Anwendungen und Webseiten» die Rechte der verbundenen Facebook-Anwendungen. Das kann Arbeit machen, ist aber aus Datenschutzgründen wichtig. Überprüfen Sie die Rechte der Anwendungen und haben Sie keine Skrupel, unbenötigte oder dubiose Anwendungen zu entfernen. Bei «Aktivitäten in Spielen und Anwendungen» setzen Sie die Option «Nur Freunde», um die Datensammelwut mancher Anwendungen in die Schranken zu weisen. Damit Sie per Google nicht gefunden werden, klicken Sie unter «Öffentliche Suche» auf «Einstellungen bearbeiten» und deaktivieren die öffentliche Suche. Da Facebook die Privatsphären-Einstellungen immer mal wieder ändert, empfehle ich, einmal pro Monat die Einstellungen zu überprüfen. Video Bitte helfen Sie mir bei einem Problem mit Videos: Die Wiedergabe wird mit der Meldung «Dieses Video kann nicht abgespielt werden» im Windows Media Player vereitelt. Marlyse Oehninger, via Mail Videopannen sind eine höchst unerfreuliche Angelegenheit, weil sie durch ganz unterschiedliche Ursachen ausgelöst werden. Infrage kommen ein Problem mit der Wiedergabesoftware oder mit den Codecs – der Codec ist die Software, die den Datenstrom zu Bild und Ton wandelt. Schuld kann auch ein exotisches Format oder eine nicht standardkonforme Aufbereitung sein. Es könnte auch ein Problem mit dem Betriebssystem vorliegen, namentlich mit dem Grafik- oder Soundtreiber. Weil die Beseitigung von multimedialen Wiedergabehürden fast immer in eine grössere Aktion ausartet, rate ich zu Pragmatik: Versuchen Sie Ihr Glück mit einer alternativen Wiedergabesoftware, die sich durch Robustheit auszeichnet und eine autonome (vom Betriebssystem unabhängige) Unterstützung für viele Formate und Codecs mitbringt. Der multimediale Retter in der Not ist das Open-Source-Programm VLC, das Sie gratis für Windows und Mac von www.videolan.org/vlc/ herunterladen. Wenn auch VLC scheitert oder Sie dem Problem nicht ausweichen möchten, sondern es aus der Welt schaffen wollen, dann nehmen Sie folgende Massnahmen in Angriff: Überprüfen Sie die Treiber für die Grafikkarte, die Soundkarte, die in Windows installierten Multimedia-Codecs und die Multimedia-Konfiguration. Wie Sie das tun, hat die Kummerbox bei früheren Gelegenheiten erklärt. Sie erhalten die Beiträge auf Anfrage gern zugeschickt. Sollte das Problem nur bei einzelnen Videos auftreten, dann liegt die Vermutung nahe, dass es in einem Format vorliegt, mit dem Ihr Betriebssystem oder Ihr Player nicht vertraut ist. Stellen Sie daher einige Abklärungen zum Format an: Wenn Sie den Film selbst aufgezeichnet haben, müssten Sie in der Dokumentation zum Aufnahmegerät Hinweise zu Format und zur Wiedergabe finden. Falls das Material aus fremder Quelle stammt, finden Sie vielleicht beim Urheber hilfreiche Angaben. Wenn Sie das Video auf einer Website gefunden haben, fragen Sie beim Betreiber nach den Softwareanforderungen für die Benutzung seines Videoangebots. Bei Videos, die im Browser abgespielt werden, kann auch das Surfprogramm schuld an Problemen sein. Wechseln Sie in diesem Fall probehalber auf einen anderen Browser. Verwenden Sie Mozilla Firefox (www.mozilla-europe.org/de/firefox) oder Chrome von Google (www.google.com/chrome). iTunes Ich sortiere im iTunes meine Musik nach Alben. Nun habe ich einen Sampler («The 30th Anniversary Concert Celebration» mit verschiedenen Interpreten, die Stücke von Bob Dylan spielen) eingelesen und erhalte dann so viele Alben wie Interpreten. Gibt es die Möglichkeit, die Titel wie auf der CD in der ursprünglichen Form aufzuführen? Egon Weber, Jona Damit iTunes alle Stücke zu einem Album gehörig betrachtet, vergeben Sie einen gemeinsamen Albuminterpreten. Markieren Sie alle Titel und betätigen Sie den Befehl «Informationen», den Sie beim Mac im «Ablage»- und bei Windows im «Datei»-Menü finden. Tragen Sie bei «Album-Interpret» Bob Dylan ein. Die pro Stück wechselnden Künstlernamen bringen Sie im Feld «Interpret» unter. Es kommt ausserdem immer wieder vor, dass die Angabe bei «Album» nicht immer gleich lautet, was ebenfalls dazu führt, dass die Album-Einheit verloren geht. Das können Sie im Dialog «Informationen für mehrere Titel» problemlos korrigieren. Zu guter Letzt sollten Sie in der Rubrik «Optionen» beim Feld «Teil einer Kompilation» «Ja» einstellen, was iTunes dazu bringt, die ausgewählten Titel zu gruppieren. Kontrolle der Privatsphäre ist ein Muss für Facebook-Nutzer.Screen: TA Matthias Schüssler Der TA-Experte beantwortet Fragen zu Mac, Windows, Sicherheit, E-Mail, Internet und Multimedia. Senden Sie uns Ihre Fragen an kummerbox@tages-anzeiger.ch

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