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Pläne für zweites Burgspektakel begraben

Spielende Gaukler und kämpfende Ritter: Dies wird es 2012 in Regensberg nicht zu sehen geben.

Von Heinz Zürcher und Manuela Moser Regensberg – Der Verein Burgspektakel hat an seiner Sitzung entschieden, 2012 kein zweites Burgspektakel durchzuführen. «Unseren Vereinsmitgliedern fehlen schlicht die Ressourcen für ein derart grosses Fest», sagt die Präsidentin und Hauptinitiantin Sabine Grossrieder. «Alle sind zugedeckt mit Arbeit oder in einer Ausbildung.» Zwei Jahre hätten die Vorbereitungen für den Anlass gedauert. So lange, wie der Verein für die Premiere im Jahr 2007 benötigt hatte. Die dreitägige Veranstaltung war ein grosser Erfolg. Gaukler spielten auf, Ritter lieferten sich Schwertkämpfe, und sogar eine Lauskontrolle musste man passieren. Artisten aus dem In- und Ausland beteiligten sich am Spektakel und lockten insgesamt über 8000 Besucher an. Am Markt konnten sie Drechsler, Schuhmacher, Filzer, Schneider, Papierschöpfer und weitere Handwerker bei ihrer Arbeit nach mittelalterlicher Sitte bewundern. Schlossleitung hält sich bedeckt Eine der Hauptattraktionen war das Rittermahl im Schlosssaal für rund 400 Personen. Der Saal sowie die Schlossküche, in der die Essen für die Besucher zubereitet wurden, wäre nach einer ersten Abklärung den Organisatoren nicht mehr zur Verfügung gestanden. Weshalb, wollte die Gesamtleiterin der Stiftung Schloss Regensberg, Esther Zinniker, nicht beantworten. Auch war nicht zu erfahren, wie die generelle Regelung für die Raumbenutzung lautet. Obschon der Verein Burgspektakel auf eine zweite Durchführung im Jahr 2012 verzichtet, will er nicht ausschliessen, dass er irgendwann wieder einen vergleichbaren Anlass in Regensberg organisieren wird. «Wir haben uns intern vorgenommen, am Thema dranzubleiben», sagt Sabine Grossrieder. Der Verein wird vorerst bestehen bleiben. Für nächstes Jahr plant er, mit einem Team am traditionellen Drachenbootrennen in Eglisau teilzunehmen.

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