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Oetwil plant eine Kinderkrippe

Oetwil – Trotz Sparmassnahmen (siehe Artikel oben) in die Zukunft investieren möchte Oetwil. Nicht zuletzt schreibt dies das neue Jugendhilfegesetz vor. «Es fehlt uns eine dorfeigene Krippe mit umfassendem Angebot», sagte Sozialvorsteherin Annik Maag-Tschannen (parteilos). Zwei Möglichkeiten stehen der Gemeinde Oetwil dabei offen: Entweder führt sie selbst eine Kinderkrippe, oder sie unterstützt einen privaten Betreiber einer solchen Institution. Diese müsste aber auch Betreuungsplätze für Familien mit beschränkten finanziellen Möglichkeiten anbieten. Für Annik Maag ist das Bedürfnis nach solch einer Betreuungsstätte in Oetwil ausgewiesen. Was fehlt, sind der Raum, das Konzept, die personellen Bedingungen, die Finanzen und die Bewilligung der Sozialkommission. Diese Bedingungen müssten erfüllt sein, damit das Legislaturziel erreicht werden könne. Unterdessen scheint klar, dass die Variante mit einer privaten Trägerschaft realistischer ist. Der Verein Kita Perlä sei auf der Suche nach einer geeigneten Wohnung. Eventuell steht eine Wohnung in einer Liegenschaft der Schule zur Verfügung. Entscheidend wird aber sein, wie hoch der Subventionsbeitrag der Gemeinde pro Kind sein soll. Dieses Finanzierungsmodell wird zuletzt von der Gemeindeversammlung abgesegnet. (di)

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