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Nur knapp ein «Stängeli» verhindert

Fussball-Inside Santanas Hattrick. In den letzten Aufstiegsspielen zur Challenge League konnte sich YF Juventus gegen Tuggen 4:0 und 3:2 durchsetzen. Später wurden die Stadtzürcher allerdings knapp von Delémont gestoppt. Jetzt treffen die Erstligisten YF Juventus und Tuggen morgen Mittwoch wieder aufeinander (Linth-strasse, 20 Uhr). Beide Teams haben in der Gruppe 3 einen verhaltenen Start hingelegt. YF Juventus konnte nur das Startspiel gegen Gossau für sich entscheiden (3:1), während die Schwyzer erst am letzten Samstag – allerdings auf spektakuläre Art – erstmals gegen Zug (6:4) siegten. Nach einem 0:2- und 3:4-Rückstand wurde Javier Santana mit einem Hattrick zum Matchwinner. Nach dem Ausgleich in der 69. Minute gelangen dem früheren FCZ-Spieler mit Wurzeln in der Dominikanischen Republik noch zwei Tore in der Schlussphase (90./94.). Sechs Gegentore in 30 Minuten. In der Gruppe 1 der regionalen 2. Liga hat Unterstrass in zwei Partien bereits 12 Gegentore erhalten. Doch nachdem es gegen Niederweningen sogar noch zu einem 4:3-Sieg reichte, gab es jetzt auswärts bei Phönix Seen eine 2:9-Abfuhr. Der Stadtzürcher Quartierverein hielt zwar während einer Stunde mit (2:3) – doch nach dem Platzverweis gegen Verteidiger Josef Adler fiel das Team völlig auseinander. «Ich musste wegen Ferienabwesenheiten die Abwehr erneut umstellen», sagt Gabriele Giandomenico. Sowieso erwartet der Trainer von Unterstrass eine schwierige Saison: «Wir haben ein junges Team, das viel lernen muss.» Auf der Gegenseite wollte Phönix-Coach Jürg Stücheli den Sieg nicht überbewerten: «Uns ist alles gelungen.» Gleich dreimal für die Winterthurer erfolgreich war Valentin Koch, während der in der Schlussphase eingewechselte Dejan Tomic zweimal traf. Maags erfolgreiches Wiedersehen. In Testspielen hatte er schon mehrfach mit Zürich-Affoltern gegen seinen alten Verein Wallisellen gespielt. Jetzt traf Thomas Maag erstmals in der Zweitliga-Meisterschaft auf den Glattaler Verein, bei dem er bis im Sommer 2008 insgesamt acht Jahre als Trainer tätig gewesen war. Die favorisierten Stadtzürcher gaben sich dabei keine Blösse und siegten 3:0. Dennoch war Maag nicht zufrieden: «Nach einer guten Startviertelstunde verloren wir den Faden und haben ihn eigentlich nie mehr richtig gefunden.» Auch gegen Horgen keine Punkte. Den Tritt noch nicht gefunden hat ganz offensichtlich United Zürich. Der ambitionierte Aufsteiger musste sich auch im zweiten Spiel gegen Horgen (1:3) geschlagen geben. Das Tor des früheren georgischen Nationalspielers Mihail Kawelaschwili kurz vor Schluss war nur Resultatskosmetik. «Das Team hat offensichtlich noch nicht begriffen, dass es sich jetzt in der 2. Liga befindet», sagt United-Sportchef Giuseppe Fabio. Kämpferisch und läuferisch müsse man zulegen, stellt er klar. «Nur mit spielerischen Mitteln geht es nicht.» Dietikons Joker stach. Die erste Niederlage nach dem Wiederaufstieg in die 2. Liga musste Schwamendingen einstecken. Gegen Dietikon dominierten die Stadtzürcher zwar mehrheitlich, sündigten aber arg im Abschluss. Insbesondere Arat Saqipi und Yves Matumona vergaben bei den Gastgebern die besten Gelegenheiten. Besser machten es zwei neu zu Dietikon gestossene Spieler: Der aus Spreitenbach gekommene Boris Dabic traf in der 59. Minute kurz nach seiner Einwechslung zum 1:0 und doppelte später nach. Den Schlusspunkt setzte schliesslich der vormalige YF-Juventus-Stürmer Adnan Mustafi. (dsc)

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