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Niepmann im Flaggschiff

Die anderen Zürcher Ruderer Der Schweizerische Ruderverband (SRV) möchte drei Boote in den olympischen Hafen steuern. 2008 konnte er nur eine Vertretung an die Sommerspiele nach Peking entsenden. «Wir haben wieder Oberwasser erlangt», verkündete SRV-Direktor Christian Stofer an der gestrigen Medienorientierung zum Saisonauftakt. Seine Feststellung gründet auf einer langen und soliden Aufbauphase im Vorjahr. In diesem Regattajahr wird die Weltmeisterschaft vom 28. August bis zum 4. September in Bled (Slo) kursweisend sein, an der 90 Prozent aller Quotenplätze für Olympia vergeben werden. Als aktuell sicherster Wert von sechs Projektbooten für London gilt der Männer-Vierer ohne Steuermann in der Leichtgewichts-Klasse. Letzte Saison ruderten Simon Niepmann (25) vom Seeclub Zürich, Mario Gyr, Lucas Tramèr und Simon Schürch an der EM zu Bronze und an der WM auf den 8. Platz. In gleicher Konstellation wollen sie nun eine weitere Annäherung an die Weltspitze schaffen. Neu fand der Doppelvierer Aufnahme in die Nationalmannschaft, dem mit Dimitri Weitnauer (26) ein Mitglied des RC Thalwil angehört. Nicht nur eine Boots-, sondern eine reine Klubgemeinschaft bilden Nicola Edelmann (21) und Silvan Zehnder (24). Die Athleten des SC Zürich kämpfen im nicht olympischen leichten Zweier ohne Steuermann. Weisshaupt im Nebenboot Keine olympischen Ambitionen mehr hegt Pamela Weisshaupt vom SC Küsnacht. Nach nur einem Jahr ist die 32-Jährige deshalb wieder ausgestiegen aus dem Leichtgewichts-Zweier. Obschon dem Duo Olivia Wyss/Weisshaupt im vergangenen Frühling das grösste gemeinsame Potenzial attestiert wurde, fruchtete die Zusammenarbeit nicht und trug den beiden keine Selektion für internationale Titelkämpfe ein. Weisshaupt traf als Folge «eine äusserst schwierige Entscheidung» und stellte die Weichen neu. Beziehungsweise kehrt sie als Skifferin in ihre angestammte Bootsklasse zurück, in der sie 2008 und 2009 den Leichtgewichts-Weltmeistertitel gewonnen hatte. (bud)

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