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Neuer Kindergarten als Ersatz für dreissigjähriges Provisorium

Horgen – Die halbe Schülerschaft des Schulhauses Waldegg war gestern Morgen auf den Beinen, um beim Spatenstich des neuen Doppelkindergartens dabei zu sein. Ein Chor aus drei Klassen sang das Waldegg-Lied und ein eigens komponiertes Baustellenlied. Die neun Schülerinnen und Schüler des Schulparlaments äusserten sich zudem zum Neubau. Die einen freuen sich auf das grössere Schulhaus, während andere bedauern, dass die Baustelle Teile ihres Pausenplatzes verschlingt. Anschliessend setzten die Kinder zusammen mit Liegenschaftsvorsteherin Denise Vielmi (CVP) zum Spatenstich an. Bereits nächste Woche fahren die Bagger auf, und in genau zehn Monaten sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. Dem Spatenstich vorangegangen war eine dreijährige Planungsphase. «Es ist jetzt endlich Zeit, um anzufangen», sagte Vielmi. Der zweigeschossige Neubau ersetzt den als Provisorium errichte-ten – mittlerweile dreissig Jahre alten – Pavillon an der Wassergass. Die Kosten belaufen sich gemäss der Liegenschaftsvorsteherin auf drei Millionen Franken. Platz für mehr Klassen würde damit nicht geschaffen. Einzig der Mittagstisch und das ausserschulische Betreuungsangebot «Clübli» des Schulhauses Waldegg erhalten durch den Umzug des Kindergartens mehr Raum. Für die neue Schulpräsidentin Elisabeth Oberholzer (FDP) war der Spatenstich nach der Schlüsselübergabe des Kindergartens Holzbach bereits der zweite freudige Anlass in ihrer erst siebenwöchigen Amtszeit. «Das gab es wohl noch nie», sagte sie. «Wenn es in diesem Tempo weitergeht, bringen wir in dieser Legislaturperiode sogar noch das Schulhaus Allmend durch.» (aku) Die Schüler freuen sich darauf, den Bauarbeitern zuzusehen. Foto: Daniel Kellenberger

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