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Ndoys Doppelschlag

Erstligist YF Juventus ist der Start in die Rückrunde geglückt. Die Stadtzürcher besiegten die U-21 des FC Luzern 2:0.

Von David Schweizer, Zürich Bereits nach 25 Minuten stand es 2:0. Balu Ndoy hatte zweimal für die Stadtzürcher getroffen. Zunächst im Anschluss eines Eckballs von Raul Cabanas (10.). Und nur eine Viertelstunde später schloss der 29-jährige Routinier den wohl besten Spielzug der gesamten Partie über Luca Dimita und Dein Barreiro erfolgreich ab. «Die frühen Tore haben uns Sicherheit gegeben», sagte Salvatore Andracchio nach dem Sieg über den U-21-Nachwuchs des FC Luzern, mit dem sich YF Juventus in der Gruppe 3 auf Platz 10 verbesserte. Dennoch war der Trainer nicht ganz zufrieden: «Mir hat der dritte Treffer gefehlt.» Doch gute Abschlussgelegenheiten blieben rar. Kurz nach der Pause versuchte sich Cabanas mit einem Distanzschuss. In der 76. Minute schliesslich scheiterte Captain Dimita aus aussichtsreicher Position an Luzern-Goalie Oliver Strohhammer. Oft fehlte auf dem holprigen und schwer bespielbaren Terrain auf dem Juchhof schlicht die Genauigkeit beim letzten Pass. Dennoch geriet das Heimteam kaum einmal in Bedrängnis. Zu harmlos waren die jungen Luzerner. In der ersten Hälfte prüfte Demerali Saliu YF-Goalie Georgios Marinis mit einem Freistoss. Ansonsten musste der 20-Jährige bei seinem fünften Erstliga-Einsatz kaum eingreifen. Die beste Chance für die Innerschweizer bot sich erst in der Nachspielzeit nach einem missglückten Rückpass von Fuat Sulimani. Doch Marinis wehrte den Versuch ab. Ein Neuer in der Startformation Dass YF Juventus ohne Gegentor blieb, war aber auch ein Verdienst von Pasquale Sbarra. Der Neuzuzug vom FC Winterthur war von Beginn an ein sicherer Wert in der Innenverteidigung. «Ich bin zufrieden mit ihm», bestätigte Andracchio. Sbarra war der einzige Neue in der Startformation. Marius Angst, Sandro Gugelmann und Ramon Frauenfelder fehlten allesamt wegen der noch fehlenden Spielberechtigung, und Zahir Idrizi nahm zunächst auf der Bank Platz. Der 25-Jährige kam bei seiner Premiere zumindest zu einem 30-minütigen Teileinsatz – blieb aber blass. Der Trainingsrückstand des Challenge-League-erfahrenen Angreifers war offensichtlich. An der Stelle von Idrizi stürmte erstmals Ali Hoti (18). «Er hat in der Vorbereitung Fortschritte erzielt und sich damit den Einsatz verdient», begründete Andracchio die Nominierung. Man könne nicht immer von den Jungen reden und ihnen dann keine Chance geben. Auch wenn sich Hoti nur selten durchsetzen konnte, gab es Lob vom Coach: «Er hat hart für das Team gearbeitet.»

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