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Nagelhaus Umgestaltung des Zürcher Escher-Wyss-Platzes; Objektkredit von 5,9 Mio. Franken. Stadtzürcher Abstimmung vom 26. 9.

Nagelhaus Umgestaltung des Zürcher Escher-Wyss-Platzes; Objektkredit von 5,9 Mio. Franken. Stadtzürcher Abstimmung vom 26. 9. Platzaufwertung ist ein Muss. Es ist erstaunlich: Eine Partei behauptet, 5,9 Millionen Franken für eine Platzumgestaltung sei extrem viel, und schon glauben das viele. Wenn man das Projekt mit ähnlichen Vorhaben in Relation setzt, sieht das schon wieder anders aus. Der Zürcher Escher-Wyss-Platz muss aufgewertet werden. Das Projekt Nagelhaus gestaltet diese Betonwüste neu und wertet sie auf. Dass ein Restaurant, eine WC-Anlage und ein Kiosk nicht gratis zu haben sind, sollte jedem vernünftigen Einwohner unserer Stadt einleuchten. Felix Inderbitzin, Zürich Reine Steuergeldverschwendung. Die selbst ernannten, abgehobenen Kunstexperten gründen am besten einen Nagelhaus-Fonds und legen 5,9 Millionen Franken für das umwerfende Projekt aus eigenen Mitteln zusammen. Warum soll die Erstellung einer Holzbaracke mit Kiosk und WC von den Steuerzahlern berappt werden? Ich bin überzeugt, dass die Mehrheit des Stimmvolks vernünftig entscheidet und diese unglaubliche Steuergeldverschwendung ablehnt. Rolf Mössner, Zürich Ein bisschen lebenswerter. Wo liegt eigentlich das Problem? Der Escher-Wyss-Platz ist eine viel frequentierte Tram- und Bushaltestelle, und dass eine solcher Treffpunkt ein WC braucht, ist doch klar. Und wenn dabei noch ein Restaurant entsteht, dann wertet es die Haltestelle auf und macht Zürich ein bisschen lebenswerter! Wenn die Lokale auch in 10 oder 20 Jahren noch benutzbar sein sollen, dann kostet das halt etwas. Übrigens, woher hat die SVP das viele Geld, um unsere schöne Stadt mit so unappetitlichen und lügenhaften Plakaten zu verunstalten? Wenn sie schon im Geld schwimmt, dann würde sie das besser der Allgemeinheit also dem Volk – zur Verfügung stellen. Dann könnte sich Zürich ein Nagelhaus problemlos leisten. Verena Lüdi, Zürich Hässliches Holzhaus. Zürich soll sich lieber auf das Wesentliche konzentrieren und am Escher-Wyss-Platz Pflanzen (es können auch künstliche sein, wegen des fehlenden Tageslichts unter der Brücke) anordnen, Bänke aufstellen, ein Züri-WC installieren und einen kleinen Imbissstand aufbauen. Fertig. Das geht sicher auch ohne dass dafür rund sechs Millionen Franken aufgewendet werden müssen und ohne ein hässliches, überdimensioniertes Holzhaus aus China. Davide Anderegg, Obfelden

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