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Massives Defizit in Richterswil

Richterswil hat sich stark verrechnet und präsentiert für 2010 tiefrote Zahlen.

Von Bettina Ledergerber Richterswil – Gestern präsentierte Richterswils neuer Finanzvorstand Marcel Tanner (FDP) seine erste Jahresrechnung. Sie schliesst mit einem Defizit von 4 Millionen Franken. Damit fällt das Ergebnis des Jahres 2010 1,5 Millionen Franken schlechter aus als budgetiert. Er sei nicht erfreut, sagt er. «Doch ich sehe es als Herausforderung, die Laufende Rechnung wieder ins Gleichgewicht zu bringen.» Zurückzuführen ist das Minus auf die Steuereinnahmen. 3,2 Millionen Franken weniger als budgetiert flossen in die Gemeindekasse. Viel weniger brachten die Steuern aus den Vorjahren ein: 5 Millionen Franken weniger als noch 2009 wurden der Gemeinde abgeliefert. Lediglich bei den Grundstückgewinnsteuern konnte die Gemeinde Richterswil 819 000 Franken mehr verbuchen als im Voranschlag angenommen. Unerklärliches Ergebnis Im Vergleich mit den anderen Gemeinden am linken Seeufer brachen die Steuererträge nirgends so massiv ein wie in Richterswil. Langnau legte sogar einen Rekordabschluss vor. Für Gemeinderat Marcel Tanner ist dies «unerklärlich». Er vermutet, dass es in Richterswil mehr Menschen gebe, denen die Wirtschaftskrise zugesetzt hat. Zudem sei in der Gemeinde «vielleicht etwas optimistischer» budgetiert worden. Die Investitionsrechnung zeigt Nettoinvestitionen von 3,4 Millionen Franken gegenüber einer Budgetvorgabe von 7,2 Millionen. Am meisten investierte die Gemeinde 2010 in den Strassenbau.

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