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Mahnmal aus Müll soll aufrütteln

Dietlikon – 3,50 Meter hoch ist der Turm beim Bahnhof Dietlikon, der die Bevölkerung zum Nachdenken anregen soll. Er enthält den auf Dietliker Strassen gesammelten Unrat von nur einer Woche. «Dieser Kehricht wurde nicht aus öffentlichen Abfalleimern gesammelt, sondern aus Gebüschen, Wiesen, Parks, auf Trottoirs und aus dem Wald», sagte Gemeinderätin Edith Zuber am Montag beim Enthüllen des Mahnmals. Das sogenannte Littering sei ein gesellschaftliches Problem, das die Steuerzahler eine grosse Stange Geld koste, betonte Zuber. Gemäss einer Studie des Bundesamtes für Umwelt mussten die Schweizer im letzten Jahr 200 Millionen Franken für das Zusammenlesen und Entsorgen des Abfalls berappen, die Dietliker Steuerzahler rund 125 000 Franken. Der Gemeinderat wird noch in dieser Legislaturperiode klären, ob er Littering mit Bussen ahnden soll.Heiri Bräm, Leiter des Unterhaltsdiensts in Dietlikon, sagte am Montag, dass noch vor 20 Jahren nur eine Person jeweils am Freitag den Abfall eingesammelt habe. «Heute müssen wir jeden Tag raus und füllen mindestens einen Container, wenn nicht zwei.» (sto) Gemeinderätin Edith Zuber neben dem Müll von nur einer Woche. Foto: Sto

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