Zum Hauptinhalt springen

«Kochen muss bei mir schnell gehen »

Fragebogen Nicola Spirig, was ist Ihre grosse Leidenschaft neben dem Sport? Milchschokolade, und zwar jeden Tag. Wie viel, verrate ich lieber nicht (lacht). Was wären Sie geworden,wenn nicht Profisportlerin? Viele meiner Familie sind begeisterte Lehrer, darum vielleicht Lehrerin. Oder Juristin, wozu ich ausgebildet bin. Welchen Luxus leisten Sie sich? Eine Wohnung in Dielsdorf. Ich bin wegen meines Sports so viel unterwegs, dass ich nur wenige Wochen am Stück in Dielsdorf bin. Aber es ist einfach schön, ein Zuhause zu haben. Wie oft gehen Sie zum Coiffeur,und wie viel darf es kosten? Coiffeure können sich bei mir nicht entfalten, weil meine Frisur aufgrund des vielen Trainings unkompliziert sein muss. Darum lasse ich mir meist einfach die Spitzen schneiden, was mich nur wenig kosten darf. Dies habe ich auch schon bereut. Im Frühling in einem Trainingslager in Thailand zahlte ich drei Franken beim Coiffeur, nur waren meine Haare so schlecht wie noch nie geschnitten. Reto (Hug, ihr Partner, der ebenfalls Spitzentriathlet ist) versuchte, das Schlimmste noch auszubessern – ebenso wie einige Wochen danach die Stylistin bei meinem Auftritt im Sportpanorama. Was ist Ihre liebste TV-Sendung? Die Ärzte-Serie «Grey’s Anatomy». Als sie jeweils montags lief, war sie ein Fixpunkt an diesem Tag. Welches Buch lesen Sie zurzeit? Da ich während der Vorbereitungszeit auf die Prüfungen an der Uni (diesen Frühling) sehr viel Fachliteratur lesen musste, las ich in der Freizeit eher Leichteres wie Romane oder Krimis. Das habe ich beibehalten, lese die Bücher aber fast immer auf Englisch, um etwas zu lernen. Welches Menü kochten Sie zuletzt? Riz Casimir, allerdings mit Tofu. Und ich muss gestehen: Ich habe es mit Dosenfrüchten und gekaufter Currysauce gemacht. Kochen muss bei mir schnell gehen. Aufwendige Dreigänger sind weniger meine Sache. Dafür backe ich gerne. Rüeblikuchen gehören zu meinen Spezialitäten. Wie sehen Ihre Traumferien aus? Rumsitzen langweilt mich schnell, darum gehört viel Sport dazu. Reto und ich waren einmal für drei Tage in Wellnessferien. Schon am ersten Tag gingen wir wandern, am zweiten Laufen. Was bedeutet die Schweiz für Sie? Heimat. Ich bin zwar viel im Ausland und sehe viele andere Länder, aber ich kann mir nicht vorstellen, woanders permanent zu wohnen. Ich komme also immer wieder gerne in die Schweiz zurück. Was würden Sie als Königinder Schweiz verändern? Ich würde den Sport mehr fördern, sowohl den Spitzen- als auch den Breitensport, etwa in Schulen, an Arbeitsplätzen und in der Freizeit. Woran glauben Sie? Dass man mit einem Ziel vor Augen viel erreichen kann. Wofür haben Sie kein Verständnis? Staus, man sollte sie abschaffen (lacht). Was möchten Sie im Lebenunbedingt noch machen? Eine Weltreise. Zu Beginn meiner Karriere sagte ich, ich werde mir eine Weltreise in der Höhe meines gesammelten Preisgeldes leisten. Da ich erfolgreicher bin, als ich es erwartet habe, muss ich diese Vorgabe wohl etwas revidieren. Interview: Christian Brüngger Nicola Spirig Die Zürcherin ist seit einigen Jahren eine der weltbesten Triathletinnen. Die 28-Jährige wurde im Juli Europameisterin und vor einer Woche WM-Zweite.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch