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Kletterplausch geht nach Eklat zu

Stäfa – Was sich nach den Pädophilie-Vorwürfen abgezeichnet hatte, ist nun offiziell: Der Stäfner Verein Kletterplausch.ch wird nach Abschluss der laufenden Geschäfte aufgelöst. Dieser Entscheid fiel am Montagabend, wie ein Vorstandsmitglied mitteilt. Vor einer Woche war bekannt geworden, dass der Präsident und Gründer des Vereins verhaftet worden war. Ihm werden sexuelle Übergriffe auf Jugendliche vorgeworfen. Köbi Lämmler, der kurzfristig den Job als Krisenmanager übernommen hatte , sagte damals: «Wir wollen weiter klettern.» Trotz der Vereinsauflösung will Lämmler auch jetzt am Training festhalten, bis eine neue Lösung gefunden ist. «Ich will es den Kindern, die viel in den Sport investiert haben, ermöglichen, weiter zu klettern», sagt er. Auf Outdooraktivitäten wie gemeinsame Lager will er jedoch verzichten. Das Training wird ausnahmslos in der Halle durchgeführt – und nur mit Kindern unter 14 Jahren, weil diese die Halle nicht alleine betreten dürfen. Zusammen mit dem Kletterzentrum Greifensee und einer Fachstelle gegen sexuelle Ausbeutung, will Lämmler «aus den Scherben etwas Neues aufbauen».(rim)

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