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KirchenratspräsidiumZürcher Kirche braucht einen Visionär und keine Verwalter,TA vom 11. Februar

KirchenratspräsidiumZürcher Kirche braucht einen Visionär und keine Verwalter,TA vom 11. Februar Lebensnahe Predigten. Die reformierte Kirche wird in den nächsten Jahren mit entscheidenden Themen zu kämpfen haben. Sie steht deshalb vor einem wichtigen Wegabschnitt. Da ist es von Bedeutung, eine glaubwürdige Persönlichkeit als höchsten Repräsentanten der Zürcher Reformierten zu haben. Christoph Sigrist ist bekannt für sein Engagement mit Herz, sei es für Jugendarbeit oder die Verständigung zwischen Stadt und Land. Vielen ist sicher auch die Abdankung von Emilie Lieberherr oder der Gottesdienst mit Jodelmesse vom 12. Februar noch in Erinnerung. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass Pfarrer Sigrist mit seinen vielseitigen Gottesdiensten im meist vollen Grossmünster alle Altersgruppen abzuholen weiss. Seine im Glauben überzeugende Persönlichkeit und seine lebensnahen Predigten ermutigen zu sozialem Engagement und persönlicher Suche auf dem Glaubensweg. Mir als junger Erwachsener der Zürcher Landeskirche ist es wichtig, einen Kirchenratspräsidenten zu haben, der auch ein Ohr für die Anliegen der Jugend hat. Julia Neuenschwander, Dietikon Weltoffen und kompetent. Michael Meier empfindet es als Glück, dass der umtriebige Grossmünster-Pfarrer Christoph Sigrist neu als Kandidat zur Verfügung steht. Andrea Marco Bianca ist – wie Michael Meier zurecht erwähnt – ein «integrer und intellektuell beschlagener Kirchenmann». Überdies ist er aber auch ein innovativer und weltoffener Pfarrer, der bei Gottesdiensten neue Wege geht und damit viele Jugendliche erreicht, ohne dabei die «ältere Stammkundschaft» in der Kirche zu vergraulen. Schliesslich hat er ein gutes Gespür für das, was an Visionärem unter den heutigen Gegebenheiten umgesetzt werden kann. Gesucht ist eine Persönlichkeit, die Verwaltungskompetenzen und (visionäre) Gestaltungsfähigkeit für eine lebendige und volksnahe Zürcher Landeskirche besitzt. Diese Kompetenzen vereinigt Andrea Marco Bianca bestens. Max Heberlein, Küsnacht Persönlichkeit mit Ausstrahlung. Pfarrer Christoph Sigrist bringt alles mit, was in unserer reformierten Kirche gefordert ist und von ihrem Auftrag her in der Welt gefördert werden will. Mit einem gradlinig evangelischen Profil hat er kantonal und national wegweisende Projekte verwirklicht. Der Aufbau des Citykirchenprojekts «Offene Kirche St. Leonhard» in St. Gallen, die Gründung und Leitung des Zürcher Spendenparlaments oder Ideen für kirchliche Begleitprojekte an der letzten Fussball-Europameisterschaft zeigen, dass Christoph Sigrist auf Menschen zuzugehen, diese zu begeistern und mit ihnen zusammen nachhaltige Projekte zu realisieren vermag. Der Öffentlichkeit kommuniziert er eindeutig, was reformierte Kirche will, wofür sie steht und welche Werte sie vertritt und lebt. In der Zürcher Kirche ist er eine Persönlichkeit mit Ausstrahlung, die auch der jüngeren Pfarrschaft zum Vorbild geworden ist. Seine Kontakte zu Schlüsselpersonen in Wirtschaft, Politik und Kultur, sein Umgang mit Medien und Institutionen ermöglichen Projekte und Verbindungen, die der Kirche gut anstehen. Dabei vergisst er als geschätzter Seelsorger die Menschen nicht, die sonst mit sich allein bleiben. Er kann dabei sowohl die Freude als auch den Ernst des Evangeliums ansteckend vermitteln. Scheitern und Kritik sind ihm nicht fremd – er nimmt sie als zum Leben gehörend entgegen und wandelt sie in wegweisende Kraft. Pfarrer Kurt Gautschi, Forch «Mir ist es wichtig, einen Kirchenratspräsidenten zu haben, der auch ein Ohr für die Anliegen der Jugend hat.»

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