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Kindergarten Beewies ist fertig

Seit den Herbstferien gehen die Stäfner Kindergärtler im neuen Gebäude ein und aus. Am Samstag ist Tag der offenen Tür.

Von Petra Schanz Stäfa – Ein gutes Jahr lang waren die Kindergärtler des Stäfner Schulhauses Beewies in einem provisorischen Pavillon unterbracht. Seit den Herbstferien nun hängen ihre Chindsgitäschli wieder in einem richtigen Gebäude. Der neue Kindergarten Beewies ist nämlich fertiggebaut. Das Minergie-Gebäude ist als Stufenkindergarten konzipiert. Zur Zeit der Planung war nicht sicher, ob ein solcher stufenübergreifender Kindergarten in Zukunft die Regel sein werde. Einzelne Unterrichtszimmer sind deshalb durch Türen miteinander verbunden. Bis jetzt werden allerdings erst der Logopädie-Raum und das Kindergartenzimmer von einer Klasse genutzt. Doch auch die übrigen Klassenzimmer dürften schon bald von Kinderstimmen erfüllt sein. «Wir haben den Beewies-Kindergarten ausgebaut, nachdem wir abgeklärt hatten, wie viele Kinder in den kommenden drei bis fünf Jahren eingeschult werden», sagt Patrick Beetz, Vizepräsident der Schulpflege und Verantwortlicher des Ressorts Bau und Liegenschaften in Stäfa. Farbenfrohes Inneres Das hellgraue Haus mit den grossen Fenstern sieht nicht wie ein Schulhaus aus, wäre da nicht der Spielplatz davor. Drinnen tritt man auf hellgrauen Schieferplatten vom Entree aus in die Korridore des Schulhauses. Vor dem Lift sorgen Stützpfeiler in Regenbogentönen für Farbe. Im untersten Geschoss befindet sich nebst der Logopädie und einem noch leeren Unterstufenzimmer der Kindergarten. Vergessene oder gerade nicht gebrauchte Znünitäschli hängen an den Haken im Gang. Drinnen gruppieren sich Stühlchen, die einem Erwachsenen gerade mal bis zum Knie reichen, um ebenso kleine Tische herum. Der Fussboden ist orange. Über dem Waschbecken stehen Minizahnbürsten. An den Wänden hängen Zeichnungen und Gebasteltes. Den oberen Stock möchte man gleich als Wohnung mieten. Vom Mittagstisch-Zimmer aus blickt man auf den See und in die weiss verschneiten Berge. Blaue, grüne, gelbe und orange Stühle hat man für diesen Raum ausgewählt. Davor stehen fein säuberlich in Reih und Glied angeordnet Finken jeder Grösse, Farbe und Form. Auf der anderen Seite des Ganges befinden sich drei Aufenthaltszimmer, die die Kinder in ihren Randstunden nützen können. Eines ist zum Ausruhen gedacht, eines für Hausaufgaben und das dritte zum Spielen. Auch einen Bastelraum gibt es auf diesem Stock. Neben einer urchigen Werkbank hängen dort Zange und Hammer an der Wand und stehen Kisten voller WC-Rollen und dergleichen zum Basteln rum. «Die Kindergärtnerin hat sehr positiv reagiert auf das neue Gebäude», sagt Schulpfleger Patrick Beetz. Reaktionen von Eltern und Kindern wird es wohl erst am Samstag geben. Dann nämlich können Eltern und Interessierte von 9 bis 12 Uhr den neuen Kindergarten besichtigen. Vor Ort werden auch die Schulpflege und der Schulleiter sein und Fragen beantworten.

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