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Keine Asylbewerber im Wohnquartier

Dielsdorf – Eigentlich könnte der Gemeinderat Dielsdorf längst ein Baugesuch für einen Asylcontainer beim Werkhof im Hinterdorf einreichen. Die Rekurse von Anwohnern sind abgewiesen worden. Doch die Behörde hält stattdessen Ausschau nach anderen Standorten. «Wir haben entschieden, die Asylcontainer ausserhalb des Siedlungsgebietes zu bauen», sagt Gemeindepräsident Andreas Denz (parteilos). Das sei kein Zurückkrebsen vor den Rekurrenten, von denen einer sogar einmal mit einer Bürgerwehr gedroht hat, hält er fest. Ein Container mit 36 Plätzen soll her, doch die Standortsuche harzt. Zunächst versuchte es der Gemeinderat beim Burghof, er bekam aber negativen Bescheid. Dann prüfte er ein Landstück bei der Sportanlage Erlen, doch der dortige Verwaltungsrat stoppte das Vorhaben letzte Woche. «Der Container wäre zu exponiert gewesen, und zu viele junge Leute bewegen sich rund um die Sportanlage», erklärt Denz die Bedenken, «das hätte zu Schwierigkeiten führen können.» Jetzt wolle der Gemeinderat prüfen, ob er im Industriegebiet Asylplätze schaffen könne. Das sei aber nur mit einem Gestaltungsplan möglich, zudem müsse auch der Kanton diesem Vorhaben zustimmen. Der Dielsdorfer Gemeinderat ist seit über einem Jahr mit der Standortsuche für den Bau eines Containers beschäftigt, weil das bisherige Asylbewerberheim im Industriegebiet dem neuen Migros-Grossmarkt weichen. musste.(dma)

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