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Kein vergünstigter Wohnungsbau

Dübendorf – Peter Jann bereitet das knappe Wohnungsangebot in Dübendorf Sorgen. Ganz besonders, dass der Anteil an gemeinnützigen Bauträgern im Vergleich mit Zürich oder Winterthur gering ist. Dabei würden nicht gewinnorientierte Genossenschaften seiner Ansicht nach mehr als nur günstigen Wohnraum bieten. «Im Vergleich zu anderen Investoren bauen sie ökologischer und sind stärker auf das Zusammenleben ausgerichtet», sagt Jann. In einem Postulat verlangte er deshalb von der Gemeinde, Anreize für Genossenschaften zu schaffen. Zum Beispiel, indem sie ihnen Bauland im Baurecht abgibt oder verkauft. Doch im Gemeinderat erlitt er damit am Montagabend Schiffbruch: Nur gerade 6 Ratsmitglieder votierten für die Überweisung des Geschäfts, 26 waren dagegen. Dabei hatte zuvor Hans Baumann (SP) kräftig die Werbetrommel gerührt für das Anliegen von Jann, der abwesend war. Im Kanton Zürich würden bereits zahlreiche Gemeinden den gemeinnützigen Wohnbau fördern, sagte Baumann. Er erwähnte unter anderem Thalwil, Zürich, Küsnacht und Zumikon. (TA)

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