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Kein Dorfladen für Regensberg

Die letzte Bastion, die für einen Dorfladen im Städtchen kämpfte, hat die Waffen gestreckt.

Von Dominique Marty Regensberg – Das Traktandum Dorfladen hat am Mittwoch 65 Stimmberechtigte an die Gemeindeversammlung getrieben. Das entspricht einer Stimmbeteiligung von 20 Prozent. Der Gemeinderat möchte das leer stehende Volg-Lokal für rund 408 000 Franken umbauen und die Gemeindekanzlei darin unterbringen. Über den Kredit werden die Regensberger am 15. Mai an der Urne abstimmen. Einige Regensberger machten sich per Flugblatt für einen Dorfladen stark. An der Versammlung, so ihre Absicht, wollten sie den Umbauplänen eine Abfuhr erteilen. Gemeindepräsident Peter Schürmann machte dem aber einen Strich durch die Rechnung: «Wir beraten hier bloss die Urnenvorlage und stimmen über kleine Änderungsanträge ab. Unbeirrt meldeten sich die Ladenbefürworter dennoch zu Wort. «Es gibt Interessenten, die hier einen Laden führen wollen», meinte ein Bürger. Der Gemeinderat habe sich nicht ausreichend bemüht. «Seit zwei Jahren reden wir über die Zukunft des Volg-Lokals», sagt Schürmann. Nutzungsvarianten als Café oder Bistro mit Laden habe man geprüft, doch seien die Interessenten abgesprungen. «Der alte Volg hat nur mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde so lange überleben können», erinnerte Sepp Harder, ehemaliger Präsident der Konsumgenossenschaft Regensberg. Thomas Mathy, einer der Laden-Initianten, meinte daraufhin: «Ich sehe nun ein, dass ein Laden nicht wirklich realistisch ist.» Wird der Umbaukredit an der Urne angenommen, wird die bestehende Gemeindekanzlei in zwei Wohnungen umgebaut. Dafür genehmigte die Versammlung bereits jetzt einen Kredit von 225 000 Franken.

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