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Kanton untersucht 10-Millionen-Fiasko

Zürich – Eine Subkommission des Kantonsrats durchleuchtet die Budgetüberschreitungen beim Massnahmenzentrum Uitikon. Sie wird von Christoph Holenstein (CVP, Zürich) präsidiert und soll insbesondere das Planungsdebakel rund um den Erweiterungsbau abklären, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Um- und Ausbau kostet statt der geplanten 29,6 jetzt 39 Millionen Franken. Ausserdem werden die geschlossenen Plätze für kriminelle Jugendliche nicht wie vorgesehen 2012 fertig, sondern frühestens 2014. Der Kanton hatte die Bauarbeiten im November 2010 gestoppt. Sie sollen im Oktober wieder aufgenommen werden. Regierungsrat Markus Kägi (SVP) macht das externe Planungsteam für die Kostenüberschreitung verantwortlich, weshalb er die Architekten ersetzen liess. Das entlassene Planungsteam gibt die Schuld am Fiasko der Baudirektion. Es wirft ihr vor, das Projekt ungenügend geleitet zu haben. Zwischen den Kontrahenten läuft eine Vergleichsverhandlung. Im Kantonsrat sorgte die Verteuerung für Kritik quer durch alle Parteien. Die Kommission soll die Fehler analysieren und Vorschläge machen, welche Konsequenzen zu ziehen sind. (bat)

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