Zum Hauptinhalt springen

Jugendsolarprojekt auf Uetiker Schulhausdach

Uetiker Schüler brachten fünf Solarpanels auf dem Flachdach des Schulhauses an. Weitere werden folgen.

Von Simona Triet Uetikon – Seit gestern befinden sich fünf Solarpanels auf dem Dach des Uetiker Schulhauses Mitte. Schüler der zweiten Sekundarklasse montierten die Fotovoltaik-Anlage, die Sonnenenergie in Strom umwandelt, am Vormittag auf dem Flachdach. Greenpeace und ein Mitarbeiter der Küsnachter Solarfirma LEC unterstützten die Jugendlichen dabei. Bevor die 25 000 Franken teure Solaranlage installiert wurde, behandelte Lehrer Matthias Frei mit seinen Schülern Fragen rund um den Strom- und Energieverbrauch. Im Klassenlager verbrachten die Jugendlichen unter anderem einen stromfreien Tag und erfuhren am eigenen Leibe, wie es ist, ohne Licht, warmes Wasser und Handys zu leben. Während einige Schüler Betonplatten und Solarpanels über ein wackeliges Baugerüst auf das moosbewachsene Dach des Schulhauses hievten, machte der Rest der Klasse unter der Leitung von Greenpeace-Mitarbeiter Lukas Friedli eine «Stromjagd» durchs Schulhaus. Das Messen und Vergleichen des Stromverbrauchs diverser Geräte soll das Bewusstsein der Schüler über deren Energiekonsum sensibilisieren, sagt Friedli. Sie habe einiges über Strom und erneuerbare Energien gelernt, sagt die 14-jährige Schülerin Marina Malinov und fügt hinzu: «Ich war erstaunt, wie viel Strom gewisse Geräte benötigen.» Fünf Panels für einen Haarföhn Gemäss Ueli Egli, Gemeinderat von Uetikon, soll die Fotovoltaik-Anlage jedes Jahr von einer anderen Klasse weitergeführt und vergrössert werden. Das Umweltbewusstsein der Schülerinnen und Schüler werde durch die Mitarbeit an einem solchen Projekt geschärft, ist sich der parteilose Gemeinderat sicher. Die Solarfirma LEC lieferte die Solarpanels für das Jugendsolarprojekt. Inhaberin Eva Leutenegger weiss: «Mit den 1000 Watt Maximalleistung, welche die fünf Panels erbringen, kann ein gewöhnlicher Haarföhn betrieben werden.» In Uetikon würden sie aber ins Stromnetz eingespeist, sagt Egli. Die aktuelle Leistung der Fotovoltaik-Anlage kann der Anzeigetafel am Eingang des Schulhauses Mitte entnommen werden. Schüler der Sekundarschule Uetikon schrauben ein Solarpanel fest. Foto: Sabine Rock

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch