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Idealer Standort für Alterswohnungen

Abstimmung über das Hulftegger-Areal in Stäfa

Weitere Alterswohnungen in Stäfa sind ein ausgewiesenes Bedürfnis. Im Vergleich mit den anderen Seegemeinden hinkt Stäfa mit den derzeit geplanten und bereits erstellten Wohnungen weit hinterher. Der Standort auf dem Hulftegger-Areal ist ideal. Alterswohnungen gehören ins Dorfzentrum, Familienwohnungen zu den Schulhäusern. Eine Umzonung des Hulftegger-Areals in die Bauzone W3 bringt keine Probleme. Die gemeinderätliche Schätzung für die Projektierungskosten (1 Million Franken) sind weit übertrieben. Stäfa muss in dieser Hinsicht - obwohl es dies sonst immer gerne tut - das Rad nicht neu erfinden. Das Land wurde 2001 gekauft, der Preis dafür ist schon längst bezahlt. Der Gemeinderat beziffert die Kosten für die Überbauung auf rund 11 Millionen Franken (obere Bandbreite). Dies für rund 30 Wohnungen (die bestehenden Gebäude müssten nicht abgebrochen werden). Die Grobschätzung für eine Wohnung beläuft sich auf rund 300 000 Franken (1 Wohnung inkl. Keller, Abstellraum, Waschküche und Garage). Minergie verteuert die Gesamtkosten um 3 Prozent. Man hätte anstandshalber auch von einer unteren Bandbreite (rund 7 Millionen Franken) sprechen dürfen. Der vom Gemeinderat publizierte Zeithorizont für die Realisierung des Projekts ist lächerlich. Er zeigt ganz klar, dass der Gemeinderat nicht will. Beim Kauf der Kronenstrasse 9 (13 Millionen Franken) und beim Wunschobjekt Frohberg (3,2 Millionen Franken) wurden die Vorlagen innert weniger Monate über die Bühne gebracht. Die Kaufverträge lagen schon Wochen vor den Abstimmungen unterschriftfertig auf dem Tisch. Beim Frohberg wurden die mutmasslichen Folgekosten von 3 bis 5 Millionen Franken gegenüber den Stimmberechtigten sogar wohlweislich verschwiegen. Mit einer Fremdfinanzierung können die Kosten der Alterswohnungen durch die Mietzinseinnahmen problemlos gedeckt werden. Kurz gesagt, die Realisierung solcher Wohnungen auf dem Hulft-egger-Areal kostet heute die Gemeinde keinen Rappen mehr. Der Initiative ist deshalb bedenkenlos zuzustimmen und dem Gemeinderat in der Folge bei der Umsetzung Dampf zu machen!

ARTHUR KINDLIMANN, STÄFA

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