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«Ich kann nach solchen Spielen rasch abkühlen»

Die Flyers würden sich durch das 1:2 nicht aus dem Konzept bringen lassen, so lautete der Tenor.

Klotens kurzer Frust Von Silvan Schweizer, Bern Nach der letzten Spielminute, die sich mit all ihren Turbulenzen in die Länge gezogen hatte, stapften die Klotener vom Eis. Rechts von ihnen gingen auch die Berner ihrer Garderobe entgegen, nur: ihre Schritte waren federnd. Der SCB-Kanadier Brett McLean rief gut hörbar für alle: «good job – gute Arbeit, Jungs.» Die Flyers schauten an die Decke, auf den Boden oder geradeaus ins Leere. Viktor Stancescu schien innerlich zu brodeln. Fünf Minuten später kamen die Zürcher Unterländer aus ihrer Garderobe. Zuerst Assistenzcoach Felix Hollenstein, im Gesicht ein breites Grinsen. Das Urgestein hat schon zu viele Playoff-Kämpfe durchgemacht, als dass ihn dieses 1:2 aus der Ruhe bringen würde. Romano Lemm hatte leichte Trainingshosen angezogen, und seine Worte passten zum Bild: «Es war intensiv. Aber ich kann nach solchen Spielen rasch abkühlen. Ich liebe es, wenn die Fans etwas Stimmung machen. Das pusht mich.» Vielleicht sei sein Team für einmal nicht so effizient gewesen, begann er seine Erklärungen zur ersten Niederlage in diesem Halbfinal. «Wir hatten viele Chancen, vor allem im zweiten Drittel», sagte er. «Auch ich hätte eine nutzen müssen.» Nach 32 Minuten hatte er seinen Gegenspieler Christian Dubé düpiert, stand alleine vor dem Tor, zielte aber zu hoch. Dafür war Lemm der Passgeber zum ausgezeichnet herausgespielten Ausgleich gewesen: «Der Treffer war schön, vor allem aber war er wichtig.» Sein Coach Anders Eldebrink fand, dass die Klotener immerhin besser gespielt hätten als bei ihrem ersten Auftritt in Bern. «So ein Tor wie beim 1:2 passiert eben manchmal. Bully, Schuss, Ablenker, drin. Das ist normal», sagte er. Er betonte erneut, dass Kloten mit drei Junioren angetreten war, und sich diese tapfer geschlagen hätten. «Sie haben den Meister herausgefordert. Und das werden sie auch am Donnerstag tun.» Für einmal war bei Kloten guter Rat teuer: Trainer Anders Eldebrink.Foto: Key

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