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Hotel-Restaurant in Sternenberg erstrahlt in neuem Glanz

Nach einer drei Monate langen Umbauphase nimmt das Restaurant und Hotel Sunnebad seinen Betrieb wieder auf.

Von Noémi Weber Sternenberg – Am 1. Oktober öffnet das Restaurant und Hotel Sunnebad in Sternenberg mit einem neuen Konzept seine Türen. Geschäftsführer ist Joachim Ernst, der zuvor in St. Moritz Direktor eines Viersternehotels war. Das Sunnebad schloss vor sechs Jahren als öffentliches Restaurant. Seither wurde es als christliches Schulungszentrum der Stiftung Diakonissen-Mutterhaus der Chrischona genutzt, das Tagungen und Kurse anbot und Gästezimmer zur Verfügung stellte. «Seit es kein öffentliches Restaurant mehr war, koppelte sich das Sunnebad ab. Zwischen Dorf und Restaurant gab es kaum eine Verbindung», sagt Gemeindeschreiber Stefan Rüegg. Nun hofft er, dass diese Hürde abgebaut wird. «Sternenberg wird einen neuen Impuls erhalten», ist Rüegg überzeugt. «Ich habe gelesen, dass ein neuer Pächter gesucht wird, und mich beim Besitzer der Stiftung Diakonissen-Mutterhaus gemeldet», sagt Joachim Ernst. Nun seien die Umbau- und Renovierungsarbeiten nach drei Monaten fast abgeschlossen. Ernsts Konzept umfasst vier Säulen: Einerseits führt er ein Feinschmecker-Restaurant mit Bündner Spezialitäten, andererseits Dreisternehotelzimmer mit 60 Betten, 45 davon in Einzel- und Doppelzimmern. Eine Übernachtung im Doppelzimmer mit Halbpension kostet 75 bzw. 115 Franken. Das Angebot umfasst ausserdem Bankette und Seminarräume. «Es soll nicht ein christliches Seminarhaus, sondern ein normales Restaurant und Hotel werden», sagt Ernst. Ausser dem Sunnebad gibt es in Sternenberg nur noch das Restaurant Sternen, denn der Alte Steinshof ist seit Anfang September nicht mehr regelmässig geöffnet, sondern nur noch für Gesellschaften und Seminare (TA vom 30. 8.). «Fürs Dorf ist es gut, dass es wieder ein zweites öffentliches Restaurant gibt», sagt Gemeindeschreiber Rüegg. Die Schliessung des Steinshofs habe aber nichts mit der Wiedereröffnung des Sunnebads zu tun. Die Entscheide seien unabhängig getroffen worden. «Das Sunnebad sehe ich nicht als Konkurrenz zum Sternen, sondern als Ergänzung», sagt Ernst. Er zeigt sich optimistisch, dass sein Betrieb rentieren wird. Neben Touristen und Feinschmeckern hofft er, auch Wanderer begrüssen zu dürfen, die Sternenberg als Ausflugsziel nutzen. Das Sternenberger Restaurant Sunnebad wird im Oktober wiedereröffnet. Foto: René Kälin

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