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Frau Holle liess es krachen

Auf den Strassen zwischen Kloten und Bülach kam es wegen des gestrigen Schneetreibens zu zehn Verkehrsunfällen.

Fabian Boller Kaum fällt Schnee, häufen sich die Unfälle. Im Unterland krachte es über 20?mal, kantonsweit ereigneten sich über 50 Unfälle, in der Schweiz waren es über 100. Die zum Teil starken Niederschläge von gestern erwischten so manchen Automobilisten auf dem falschen Fuss. Wie die Kantonspolizei Zürich in einer Mitteilung schreibt, waren hauptsächlich die Bezirke Winterthur, Bülach und Dielsdorf von der Schneeglätte betroffen. Am stärksten mit dem Schnee zu kämpfen hatten die Autofahrer auf der Hauptstrasse und der Autobahn zwischen Kloten und Bülach. «Auf diesem Abschnitt zählten wir allein am Morgen über zehn Unfälle», sagt Marc Besson, Mediensprecher der Kantonspolizei. In Bachenbülach habe sich eine Person dabei leicht verletzt. Wie viele Unfälle auf darauf zurückzuführen sind, dass Leute mit Sommerpneus unterwegs waren, konnte der Polizeisprecher nicht sagen. «Die Hauptursachen waren mangelnde Aufmerksamkeit, unangepasste Fahrweise und ungenügende Abstände.» Vor allem Lastwagenfahrer kamen auf der eisigen Unterlage ins Schleudern und blieben stecken. Auf der steilen Strecke zwischen Rorbas und Glattfelden kamen zahlreiche Lastwagen nicht weiter. Um nicht ins Schleudern zu geraten, legte ein Camionneur bei Bachenbülach Hand an und montierte frierend und fluchend Schneeketten – eine zeitraubende Angelegenheit. Die eisigen Strassen hielten manche dennoch nicht davon ab, mit dem Motorroller über die Autobahn zu brettern. Auf der A 51 verunfallten etliche Fahrzeuge. Vor allem die Lastwagenfahrer hatten mit dem Schnee zu kämpfen.Fotos: Fabian Boller

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