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Finanzausgleich: Junge SVP wehrt sich

Zürich – Der Kantonsrat hat gestern dem neuen Finanzausgleichsgesetz mit 136:16 zugestimmt. Nein sagte ein Teil der SVP, der vor allem den «zu hohen Zentrumslastenausgleich» für Zürich und Winterthur kritisierte. «Die Landbevölkerung versteht nicht, warum Winterthur jedes Jahr 130 bis 150 Millionen bekommen soll, während Uster und Dietikon leer ausgehen», sagte Ernst Meyer (SVP, Andelfingen). Er kündigte ein konstruktives Referendum an. Es soll die nach SVP-Lesart «guten Teile» des Gesetzes beinhalten und beim Zentrumslastenausgleich eine «bessere Lösung vorsehen». Das Referendum starten wird voraussichtlich die Junge SVP. Gemäss Vizepräsident Patrick Walder wird der Parteivorstand heute Abend definitiv entscheiden. Unterstützung ist der Jungen SVP gewiss vom Zürcher Bund der Steuerzahler. Wenn die 3000 Unterschriften zusammenkommen, wird das Volk bestimmen können, wie viel Zürich und Winterthur künftig aus dem Ausgleichstopf bekommen sollen. (sch)

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