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Fernseh-«Fernweh» Auf Quasselreise mit Mona Vetsch, TA vom 30. Juli

Fernseh-«Fernweh» Auf Quasselreise mit Mona Vetsch, TA vom 30. Juli Schad ist es nicht Schaad. Tatsächlich viel belangloses Gequatsche über an und für sich sehr interessante Destinationen! Ich habe dem Schweizer Fernsehen schon vor einiger Zeit per Mail vorgeschlagen, Reisereportagen im Stil von Kurt Schaad zu produzieren, wie dies in der Sendung «Kairo–Kapstadt» geschehen ist. Das war Musik mit Schaad; mit Mona Vetsch ist der Aufwand für Spesen zu schad! Fritz Käser, Zürich Viel Aufwand, wenig Wirkung. Das Schweizer Fernsehen leidet unter chronischem Geldmangel. Um diesen Missstand zu beheben, müsste man innovativ sein. Reportagen wie «Fernweh» und andere Reiseberichte zeigen aber, dass beim Fernsehen Leute tätig sind, die hauptsächlich an ihrem Ego arbeiten – Kosten hin oder her. Anders lässt es sich nicht erklären, dass selbst produzierte Sendungen über ferne Länder ausgestrahlt werden, deren Inhalte weder einmalig noch neu sind. Denn fast alles, was in solchen Reportagen berichtet wird, ist hinlänglich bekannt. Einmalig an diesen Selbstdarstellungen sind lediglich die Kosten! Denn neben der berichtenden Person reist ja ein ganzes Fernsehteam mit. Alles grosser Aufwand mit wenig Wirkung. Beim nächsten Gebührenerhöhungsversuch denken wir daran. Jürg Sidler, Adliswil Weit weg vom Service public. Zweimal pro Jahr zieht es Mona Vetsch und ihre Crew an die schönsten Orte der Welt. Im Winter sind es die Luxusabsteigen der Betuchten in St. Moritz, im Sommer jettet man auf Kosten unserer Zwangsgebühren in Ferienparadiese am Meer. Erfunden hat das angenehme Überbrückungskonzept in den Neunzigern der Fernsehmoderator und Reisejournalist Kurt Schaad. Das aktuelle Aushängegesicht ist die selbstverliebt und arrogant wirkende Mona Vetsch. Dass es sich hier um bezahlte Ferien handelt, zeigen die miserablen Reportagen. Als sie in Indien vor dem verschlossenen Taj Mahal stand, sagte Frau Vetsch verdutzt: «Das isch jetzt aber blöd!» Nicht mal die Öffnungszeiten des geschichtsträchtigen Tempels waren recherchiert worden! «Fernweh» ist für mich der Gipfel an Arroganz des aufgeblasenen Apparatismus der SRG; mit Service public hat das nichts mehr zu tun. Heiri Hugentobler, Zürich Jansen scheint interessierter. TA-Redaktor Thomas Widmer spricht mir aus tiefster Seele. Da sitzt man abends im Sessel und hofft auf eine interessante Sendung über ein Land, eine Gegend. Was man sieht, ist vor allem Mona Vetsch. Zum Glück gibt es «SF unterwegs». Andrea Jansen macht einiges wieder gut; ihre Fragen zeigen echtes Interesse an Land und Menschen. Brigitte Schneider, Winterthur «Dass es sich hier um bezahlte Ferien handelt, zeigen diemiserablenReportagen.»

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