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Familienförderung Alternative zu Fonds gesucht

Der Gemeinderat Zumikon muss sein Familienförderungsprojekt überdenken.

Von Linus Schöpfer Zumikon – Die Gemeinde Zumikon hat einen Rechtsberater beauftragt, eine dem Bezirksrat Meilen genehme Alternative zum bisherigen Familienförderungsfonds auszuarbeiten. Im Juli 2010 hatte der Bezirksrat dieses Projekt der Gemeinde storniert, weil das vorgesehene Finanzierungsmodell für nicht gesetzeskonform befunden wurde. Der Grund: Der Gemeinderat Zumikon hatte vorgesehen, Mittel aus der Gewinnausschüttung der Zürcher Kantonalbank in einen Fonds auszulagern; aus diesem Fonds sollten dann Mietzuschüsse an junge Familien ausgezahlt werden. Diese Zweckbindung widerspreche der gesetzlichen Vorschrift, einen Gemeindehaushalt als Einheit zu führen, entschied der Bezirksrat Meilen. Der Bezirksrat war vom kantonalen Gemeindeamt auf die ungewöhnliche Finanzierungsform hingewiesen worden. Alle Optionen auf dem Tisch Bis Ende November will der Gemeinderat die Grundzüge des neuen Reglements fixieren, erklärt der stellvertretende Gemeindeschreiber Ernst Enzler. «Momentan sind alle Optionen wieder auf dem Tisch», erklärt er. Im Frühjahr 2011 soll die Zumiker Gemeindeversammlung über das überarbeitete Familienförderungsprojekt abstimmen. In Kraft treten würde das neue Reglement dann voraussichtlich im Sommer 2011. Bis das Projekt auf seine Attraktivität geprüft werden kann, dauert es also noch einige Zeit. Enzler macht sich diesbezüglich keine Sorgen: Ein gutes Dutzend Interessenten hätten sich bereits bei der Gemeinde gemeldet, sagt Ernst Enzler.

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