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Fall Wagner: Ratspräsident soll abgewählt werden

Urs Wagner darf laut den Fraktionspräsidenten nicht höchster Opfiker bleiben.

Opfikon – Der Beschluss der Interfraktionellen Konferenz (IFK) fiel gestern Abend einstimmig aus: Urs Wagner (ehemals GLP) soll als Präsident des Gemeinderats von Opfikon abgewählt werden. Der derzeitige Vizepräsident, Roman Schmid (SVP), soll vorzeitig ins Amt des höchsten Opfikers gehoben werden. An der gestrigen Sitzung aller Fraktionschefs war man sich einig, dass die Neukonstituierung bereits an der nächsten Gemeinderatssitzung vom 1. November vollzogen werden muss. Im Sinne einer Empfehlung gehen diese Forderungen nun an den Gemeinderat. Wagner hatte an der diesjährigen Opfiker 1.-August-Rede eine offen rassistische und wirre Rede gehalten und damit schweizweit für negative Schlagzeilen gesorgt. Ende September hatte ihn daraufhin seine Partei, die Grünliberalen, als Mitglied ausgeschlossen. Am 1. November wird Wagner nun die Möglichkeit haben, zu seiner geforderten Abwahl Stellung zu nehmen. Die Mehrheit des Parlaments wird den Beschluss aber in der Hand haben. «Wir hoffen einfach, dass das Ganze bald vorbei ist», sagte GLP-Fraktionspräsident Paul Christ gestern nach der Sitzung. (moa)

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