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ERST-AUFF?HRUNGENALMANYA

ERST-AUFF?HRUNGENALMANYA Von Yasemin Samdereli, D 2010; 97 min. Komödie Eine türkische Grossfamilie fährt von Deutschland zurück in die Heimat. Unterwegs im Kleinbus werden Vorwürfe laut. Rückblenden erklären, wie es dazu kam, dass der Grossvater damals die Türkei verliess, um im exotischen Deutschland Arbeit zu suchen. Züritipp Die warmherzige Integrationskomödie ist so brav wie ein Fitnessteller. (blu) RIFFRAFF 4 L’AMOUR FOU: YVES SAINT LAURENT – PIERRE BERGÉ Von Pierre Thoretton, F 2010; 103 min. Dokumentarfilm Der 2008 verstorbene Yves Saint Laurent war einer der grössten Modedesigner überhaupt und besass zusammen mit seinem langjährigen Lebensgefährten Pierre Bergé eine beeindruckende Kunstsammlung. Deren spektakuläre Versteigerung ist der Ausgangspunkt des Films. Züritipp Wer sich für Mode interessiert, erfährt kaum Neues. Wer sich nicht für Mode interessiert, wird sich den Film kaum ansehen wollen. (bwe) ARTHOUSE COMMERCIO BAD TEACHER Von Jake Kasdan, USA 2011; 92 min. Comedy Elizabeth (Cameron Diaz) ist blond und will eigentlich nur eines: einen reichen Mann, der für sie sorgt. Da sie den noch nicht gefunden hat, schlägt sie sich mehr schlecht als recht als Lehrerin durch. Kiffend, Alkohol trinkend und mit dummen Sprüchen auf den Lippen. Züritipp Cameron Diaz spielt einmal mehr ihre Paraderolle: süss, blond und etwas unterbelichtet. Das alleine wäre ja noch zu ertragen, aber leider quält uns Justin Timberlake mit seinem nicht vorhandenen Schauspieltalent. Und Lucy Punch quietscht und quakt sich durch einen hysterischen Anfall nach dem anderen. (msw) ABATON 2, ABC 3, ABC 4, ARENA 8, CORSO 3 BENVENUTI AL SUD Von Luca Miniero, I 2010; 104 min. Komödie Alberto will nach Mailand versetzt werden. Nachdem aber herauskommt, dass er, um dies zu erreichen, sich eine Behinderung angedichtet hat, wird der Postbeamte in den Süden strafversetzt. Züritipp Wem «Bienvenue chez les Ch'tis» gefallen hat, der wird wohl auch mit dem italienischen Remake auf seine Kosten kommen. Auch in dieser Version basieren die Witze auf den sprachlichen und kulturellen Unterschieden zwischen dem Norden und dem Süden. (msw) FROSCH STUDIO 2 BIUTIFUL Von Alejandro González IñárrituMex 2010; 148 min. Drama Ein Kleinkrimineller (Javier Bardem) erfährt, dass er Krebs hat und ihm nur noch wenige Monate bleiben. Er unternimmt alles, um sein Leben in Ordnung zu bringen. Doch dann geschieht ein unvorstellbares Unglück: Es sterben Menschen, und er ist dafür verantwortlich. Züritipp Die Hauptfigur gerät immer tiefer in den Schlamassel, Regisseur Alejandro González Iñárritu («Babel») prügelt pausenlos auf den herzensguten Kerl ein. Hoffnungsschimmer? Keine. Die Kamera klebt am brillanten Bardem. Am zweieinhalbstündigen Film ist nichts auszusetzen – ausser, dass es eine Qual ist, ihn sich anzuschauen. (ase) RIFFRAFF 2 CARANCHO Von Pablo Trapero, Arg 2010; 107 min. Thriller Sosa (Richardo Darín) arbeitet für eine Stiftung, die vor Gericht Geld für Unfallopfer erstreitet. Die Stiftung ist Tarnung für eine dubiose Anwaltsfirma, die den grössten Teil der Abfindung selbst einsteckt. Auf einer Unfallstelle trifft er eine Ärztin, in die er sich verliebt. Gemeinsam wollen sie aussteigen, doch das erlaubt die Stiftung nicht. Züritipp Ein packender Film, der den Spagat zwischen Thriller und Sozialstudie meistert und dabei immer glaubwürdig wirkt – bis auf den Schluss. (msw) RIFFRAFF 2 CHICO?&?RITA Von Fernando Trueba, E 2010; 94 min. Animation Ein Greis putzt Schuhe, schleicht durch Havanna, sitzt allein in seiner Wohnung herum und denkt oft an die Vergangenheit: Als er Klavier spielte, mit Machosprüchen Frauen verführte, mit der Sängerin Rita überall auf der Welt auftrat und ständig mit einem Glas Rum in der Hand und einer Zigarre im Gesicht unterwegs war. Züritipp Originell ist die Geschichte nicht, die der Oscargewinner Fernando Trueba und der Designer Javier Mariscal erzählen. Aber das spielt auch keine Rolle, es geht sowieso vor allem um die Musik von Leuten wie Cole Porter und Dizzie Gillespie. Die ist fabelhaft: nie überladen, immer gefühlvoll, aber nicht kitschig. Ausserdem ist dieser Trickfilm schlicht und schön gezeich-net. – Vorpremiere am Freitag um 20.30 Uhr aus Anlass des Festivals Caliente. Längere Besprechung folgt. (leo) UTO STUDIO CIRKUS COLUMBIA Von Danis Tanovic, F / B 2010; 113 min. Komödie Martin lebt mit seiner Mutter in einer malerischen bosnischen Kleinstadt, wo der sich ankündigende Zusammenbruch Jugoslawiens Lokalpolitiker Frühlingsluft schnuppern lässt. Auch Martins Vater (Miki Manojlovic) kehrt nach vielen Jahren mit einem dicken Mercedes aus dem deutschen Exil zurück und lässt als Erstes seine Ex-Frau samt Sohn aus dem Haus werfen. Züritipp Danis Tanovic («No Man's Land») liefert eine ebenso böse wie intelligente Komödie über die Entstehung des bosnischen Bürgerkriegs als Verkettung politischer und privater Ressentiments. Auch wenn nicht alles an diesem Film gelungen ist, so ist Miki Manojlovic als sympathischer Kotzbrocken allein schon das Eintrittsgeld wert. (bul) UTO STUDIO LES ÉMOTIFS ANONYMES Von Jean-Pierre AmérisF 2011; 80 min. Komödie Ein schüchterner Chocolatier (Benoît Poelvoorde) stellt eine ebenso schüchterne Frau (Isabelle Carré) an. Rasch kommen sich die «anonymen Romantiker» näher. Züritipp Bis zwei sich finden, die schon immer zusammengehört haben, kommt diese charmante, aber himmelschreiend konstruierte Liebeskomödie aus Frankreich immerhin auf 80 Minuten. Leider schnurrt alles genau so ab, wie man es erwartet. Wäre die Angestellte im Geheimen nicht noch eine virtuose Schokoladenmeisterin, die Komödie wäre ein Kurzfilm geworden. (blu) ARTHOUSE NORD-SÜD LES FEMMES DU6ÈME ÉTAGE Von Philippe Le GuayF 2010; 104 min. Komödie 1960, Paris. Die neue spanische Haushälterin sieht nicht nur toll aus, sie kocht auch ein perfektes Frühstücksei. Sowie sich der Börsenmakler (Fabrice Luchini) in seine Angestellte verguckt hat, entdeckt er das Leben der spanischen Hausmädchen im sechsten Stock. Züritipp Nach der Ozon-Komödie «Potiche» spielt Fabrice Luchini abermals einen manierierten Grossbürger, und das kann er wirklich ausserordentlich gut. Doch so simpel und plump die französische Gesellschaftskomödie auch gebaut ist, so brutal hackt die Regie die Szenen in Stücke. Das Resultat ist Kulturversöhnungskino, das einen umso rasender macht, je unbeschwerter und nostalgischer es sich gebärdet. Dennoch haben den Film in der Westschweiz bereits über 40 000 Menschen gesehen. (blu) ARTHOUSE PICCADILLY FLIEGENDE FISCHE Von Güzin Kar, CH 2010; 86 min. Komödie In der Familie Meiringer sind die Rollen verkehrt verteilt: Die 38-jährige Mutter (Meret Becker) benimmt sich wie ein Teenie und flattert von einem falschen Mann zum anderen. Die 15-jährige Tochter Nana (Elisa Schlott) dagegen verdient als Schleusenwartin die Brötchen und kümmert sich um ihre jüngeren Geschwister. Doch dann kommt ein schöner junger Arzt in die Kleinstadt, und Nana verliebt sich zum ersten Mal. Züritipp Die Drehbuchautorin und Kolumnistin Güzin Kar führt zum ersten Mal bei einem Kinofilm Regie. Selten hat man in einem Schweizer Film so originelle und bunte Bilder gesehen (Kamera: Benjamin Dernbecher). Die Darsteller sind fast alle sehr gut, und Elisa Schlott ist eine echte Entdeckung. Doch mit jeder Einstellung und jedem Scherz scheint der Film zu rufen: «Hab mich lieb!», und das ist auf die Dauer etwas anstrengend. (bod) ARTHOUSE MOVIE 2 THE GUANTÁNAMO TRAP Von Thomas Selim WallnerD / CAN / CH 2011; 92 min. Dokumentarfilm Drei Menschen werden durch das Lager von Guantánamo zu Spielbällen der Macht: Obschon unschuldig, wurde ein deutscher Muslim jahrelang verhört und gefoltert. Ein Anwalt kam in den Knast, weil er Namen aus dem Lager geschmuggelt hatte. Die Bush-Regierung stellte eine Rechtsberaterin kalt, die abklärte, welche Verhörmethoden zulässig sind. Züritipp Am spannendsten ist Wallners Film, wenn er zusammenbringt, was vordergründig nicht zusammengehört, doch verpasst er ärgerlicherweise viele Gelegenheiten, um genauer nachzuhaken und seinen Bericht auch formal klarer zu machen. (blu) ARTHOUSE COMMERCIO THE HANGOVER II Von Todd PhillipsUSA 2011; 102 min. Comedy Und wieder erwachen Phil (Bradley Cooper), Stu (Ed Helms) und Alan (Zach Galifianakis) ohne einen Hauch von Erinnerung in einem verwüsteten Zimmer. Was ist letzte Nacht passiert, wo ist Doug (Justin Bartha), was tut der Affe hier, und wem gehört der abgeschnittene Finger im Glas? Rätsel, die sie schnellstens lösen müssen, um vollzählig und rechtzeitig zu Stus Hochzeit zu erscheinen. Züritipp Regisseur Todd Philipps variiert das Erfolgsrezept des Vorgängers, würzt es mit frechen Sprüchen und serviert die absurde Handlung im asiatischen Dekor von Bangkok. Als leicht verdauliches Katerfrühstück ohne Ballaststoffe lässt man sich auch den zweiten Teil gerne schmecken. (jst) ABATON 4, ABC 4, ARENA 3, ARENA 7, CAPITOL 5 HANNA Von Joe WrightUSA 2011; 111 min. Action Hanna (Saoirse Ronan) ist in den Wäldern Finnlands aufgewachsen. Als Bezugsperson und Lehrer hatte sie nur ihren Vater. Dieser hat ihr ein breites Wissen an Kampfsportarten und Waffenkunde vermittelt. Beides benötigt sie, als sie sich in die Welt hinauswagt. Denn sie wird von der CIA verfolgt. Züritipp Die Bilder sind berauschend. Halb Verfolgungsthriller, halb Märchen, unterlegt mit wummernder Technomusik und gespickt mit Situationskomik, ist der neue Film von Joe Wright («Atonement») ein Meisterwerk, was das Visuelle und die Wahl der Schauspieler betrifft. (msw) CAPITOL 4 UN HOMME QUI CRIE Von Mahamat-Saleh HarounTschad 2010; 92 min. Drama In der Hauptstadt der Republik Tschad: Ein ehemaliger Schwimm-Champion arbeitet gemeinsam mit seinem Sohn als Bademeister in einem Luxushotel. Ihr Leben könnte schön sein, wären da nicht die Sparmassnahmen der Hotelleitung, die Rebellen und die Forderung von Staatsvertretern, man müsse seinen Beitrag zur Bekämpfung der Aufständischen leisten. Züritipp Die Inszenierung von Mahamat-Saleh Haroun («Daratt») zeigt das Leid seiner Helden bemerkenswert gefasst. Frei von Pathos und Selbstmitleid blickt der Regisseur auf den Alltag seiner Heimat und zeigt, was das Leben der Menschen dort zur Hölle macht. Der Film wurde letztes Jahr in Cannes mit dem Jurypreis ausgezeichnet. (juz) ARTHOUSE NORD-SÜD HONEY 2 Von Bille Woodruff, USA 2011; 110 min. Tanzfilm Aus dem Jugendknast entlassen, wird die begabte Street-Dance-Tänzerin Maria Hauswartin des Tanzstudios von Honey. Hier trifft sie auf eine motivierte, aber noch unerfahrene Tanz-Crew, der sie sich etwas widerwillig anschliesst. Züritipp Die Geschichte gibt nicht viel her, aber wer sich für Tanz und Jugendkultur interessiert, verbringt zwei aufregende Stunden. (msw) ABATON 2, ABC 4, ARENA 2 HOWL Von Rob Epstein und Jeffrey Friedman USA 2010; 90 min. Doku-Drama Mitte der Fünfzigerjahre fand die amerikanische Beat-Generation im Gedicht «Howl» von Allen Ginsberg ihre lyrische Hymne: Rausch und Dreck und heiligen, heulenden Wahnsinn. Auf die Veröffentlichung reagierte eine kalifornische Staatsanwaltschaft mit einer Anklage wegen Obszönität. Die Regisseure Epstein und Friedman haben nachgestellt, wie die Prüderie der Poesie den Prozess machte. Züritipp Ein seltsam widersprüchlicher Film. Dokumentarisch kühl bei der Rekonstruktion einer Verhandlung. Im Interview-Teil psychologisch erhellend (James Franco spielt Ginsberg ohne jede Pose eines «Poète maudit»). Aber geradezu schockierend banal dort, wo sich über das Originalgedicht eine animierte Interpretation legt: Dichtung als Trickfilm und kindische Geisterbeschwörung. (csr) UTO STUDIO JOSCHKA UND HERR FISCHER Von Pepe Danquart, D 2011; 140 min. Dokumentarfilm Joschka Fischer rekapituliert, wie aus einem Sponti ein Staatsmann wurde. Züritipp Das ist eine sehr kunstvoll gestaltete Dokumentation. Dass der Regisseur Danquart sich dem Erzähler Fischer ganz und gar und widerspruchslos anvertraut hat, öffnet manchmal der Selbstgefälligkeit (und dem Selbstmitleid) eines machtbewussten Selbstdarstellers alle Türen. (csr) RIFFRAFF 2 JUAN Von Kaspar Holten, Dä 2010; 104 min. Drama Die Handlung von Mozarts Oper «Don Giovanni» wird in eine mondäne Grossstadt verlegt. Dort ist Juan der Frauenheld schlechthin! Ob jung oder alt, blond oder brünett, er bringt jede Frau in die Horizontale, gerät dadurch aber selbst immer mehr in Schwierigkeiten. Und das alles ohne gesprochene Dialoge: Es wird ausschliesslich Mozart gesungen. ARTHOUSE MOVIE 1 THE KING’S SPEECH Von Tom Hooper, USA 2010; 118 min. Drama Ein Stotterer (Colin Firth) wird als George VI zum König von England gekrönt und muss seinen Sprachfehler in den Griff bekommen. Seine Gattin (Helena Bonham Carter) schleppt ihn zu einem exzentrischen Sprechtrainer (Geoffrey Rush), der versucht, mit Provokationen die Zunge des Königs zu lockern. Züritipp Colin Firth («A Single Man») spielt den Stotterer so gut, dass es einem die Sprache verschlägt. Wortakrobat Geoffrey Rush («Shine») ist ein ebensolches Ereignis. (ase) ARTHOUSE COMMERCIO KUNG FU PANDA II Von Jennifer Yuh NelsonUSA 2011; 91 min. Animation Der aus China verbannte Pfau (Stimme: Gary Oldman) kehrt zurück und nimmt Rache an seinem Land. Der Panda (Stimme: Jack Black) und seine unerschrockenen Mitstreiter stellen sich ihm in den Weg. Auf dieser Mission erfährt Po auch einiges über seine Herkunft. Züritipp Diesmal ist die Geschichte einiges düsterer. Die 3-D-Technik eignet sich allerdings hervorragend für die zahlreichen prächtigen Kampfszenen. (msw) Abaton 3, ABC 3, ARENA 6, ARENA 9, CORSO 4 LARRY CROWNE Von Tom Hanks, USA 2011; 99 min. Liebeskomödie Larry Crowne (Tom Hanks), ein Verkaufsmanager, wird entlassen, weils plötzlich eine Rolle spielt, dass er nie studiert hat. Nun geht er halt studieren und lernt die hinreissende Rhetorikprofessorin (Julia Roberts) kennen. ABATON?1, ABATON?4, ARENA?4, CAPITOL?1, CORSO?1 THE LINCOLN LAWYER Von Brad FurmanUSA 2011; 118 min. Thriller Die Kunden dieses Anwalts (Mathew McConaughey) sind so kleine Fische, dass er seinen Lincoln als Kanzlei benutzt. Doch dann bekommt er doch einen reichen Klienten (Ryan Philippe), der der Vergewaltigung samt Mordversuch angeklagt ist. Züritipp Wie in jedem guten Justizthriller gibt es auch hier eine Menge Überraschungen. Und endlich darf McConaughey wieder einmal zeigen, was er wirklich kann. (jst) ABC 2, ARENA 1, CAPITOL 6 LO MAS IMPORTANTE DE LA VIDA ES NO HABER MUERTO Von Olivier Pictet, Pablo Martin Torrado und Marc Recuenco, CH / E 2010; 80 min. Tragikomödie Jacobo ist renommierter Klavierstimmer und ganz zufrieden mit seinem Leben. Doch seit kurzem plagt ihn anhaltende Schlaflosigkeit; und als er deswegen wieder einmal mitten in der Nacht aufsteht, ertappt er einen fremden Mann in seinem Haus, der aber sogleich die Flucht ergreift und spurlos verschwindet. Als Jacobos Frau vom Vorfall erfährt, reagiert sie seltsam gelassen und versichert ihrem Mann, er habe nur geträumt. Der Spuk jedoch wiederholt sich, und Jacobo meint, er verliere den Verstand. Züritipp Eine Tragikomödie über Sein und Schein eines gutbürgerlichen Lebens im Spanien der Franco-Ära. Pictets Bildsprache ist äusserst klug und prachtvoll. Wer jedoch mehr erwartet, insbesondere was den Anspruch betrifft, ein Kommentar zur Franco-Diktatur zu sein, der wird enttäuscht. – Vorpremiere am Dienstag. (gar) RIFFRAFF 3 MR. POPPER’S PENGUINS Von Mark Waters, USA 2011; 94 min. Familienfilm Siehe Seiten «Familie / Kinder». ABC 2, ARENA 7, CAPITOL 2 LA PETITE CHAMBRE Von Stéphanie Chuat und Véronique Reymond, CH / LUX 2010; 87 min. Drama Da ist ein Mann (Michel Bouquet), der alt geworden ist. Da ist eine Frau (Florence Loiret Caille), die ein Kind verloren hat und den alten Mann pflegt. Züritipp Die Regisseurinnen Stéphanie Chuat und Véronique Reymond erzählen hier eine sehr menschliche und menschenmögliche Geschichte. Sie wird getragen von hervorragendem Schauspielerhandwerk. Und auch wenn sie sich etwas musterhaft und allzu exemplarisch rundet, mag man dem Film seine Schweizer Filmpreise 2011 wirklich von Herzen gönnen. (csr) ARTHOUSE COMMERCIO LES PETITS MOUCHOIRS Von Guillaume Canet F 2010; 154 min. Tragikomödie Eine Gruppe Pariser Freunde möchte wie jedes Jahr die Ferien am Atlantik in der Sommerresidenz des Hotelbesitzers und Cliquen-Mäzens (François Cluzet) verbringen. Doch wenige Tage davor rasselt einer von ihnen im Vollrausch mit dem Roller ins Koma; auch sonst läuft einiges nicht ganz so rund und unbeschwert wie sonst. Züritipp In 2½ Stunden lässt Guillaume Canet nur wenige französische Lifestyle-Vorurteile aus. Neben Ehebruch, Essen und Wein kratzt der leichtfüssige und zum Teil hervorragend gespielte Episodenfilm auch an Fragen zum Zustand von Liebe, Freundschaft und Familie in Zeiten des bedingungslosen Individualismus. Weltbewegend Neues gibt es dazu nicht zu erfahren. Und dass alles etwas komplizierter geworden ist, das wussten wir eigentlich schon. – Vorpremiere im Lunchkino. Längere Besprechung folgt. (bul) ARTHOUSE LE PARIS PINA Von Wim WendersD / F / GB 2011; 100 min. Dokumentarfilm Als Wim Wenders 1985 erstmals Pina Bauschs Tanztheaterstück «Café Müller» sah, brach er vor Ergriffenheit in Tränen aus. Er beschloss, zusammen mit der Choreografin einen Film zu drehen, doch 2009 starb Pina Bausch. Nun ist aus dem gemeinsamen Projekt eine Hommage entstanden. Züritipp Wenders liess Mitglieder von Bauschs Ensemble ihre Erinnerungen an die Choreografin tanzen und filmte sie dabei im Freien. Diese Aufnahmen kombinierte er mit Ausschnitten aus vier von Bauschs berühmtesten Inszenierungen. Das ist so raffiniert gemacht, dass man sich selbst als Nicht-Wenders-Fan und Nicht-Tanzkenner dafür begeistern kann. (bod) CAPITOL 3 PIRATES OF THE CARIBBEAN: ON STRANGER TIDES Von Rob Marshall, USA 2011; 141 min. Abenteuer Jack Sparrow (Johnny Depp) ist diesmal zu einem Wässerchen unterwegs, das ewige Jugend spenden soll. Hauptrivalen sind neben altbekannten Gesichtern wie Captain Barbossa (Geoffrey Rush) eine rachsüchtige Spanierin (Penélope Cruz) und deren angeblicher Vater Blackbeard (Ian McShane). Züritipp Trotz 3-D-Technik bleibt Johnny Depp die Hauptattraktion einer Geschichte, die man vergessen hat, bevor sich die Kinotüren hinter einem geschlossen haben. (bul) ABATON 3, ARENA 1, ARENA 6 POTICHE Von François OzonF 2010; 104 min. Komödie Frankreich 1977: Nach einem Streik in der Schirmfabrik erkrankt der Patron (Fabrice Luchini). Seine geknechtete Frau (Catherine Deneuve) übernimmt die Leitung und spannt ihre Kinder sowie eine alte Liebschaft ein: den kommunistischen Bürgermeister (Gérard Depardieu). Züritipp Da wandelt sich eine Frau vom Schmuckstück ihres reaktionären Mannes zur feministischen Galionsfigur. Kein grosser Film, aber ein sehr vergnüglicher. (blu) ARTHOUSE MOVIE 1 LA PRIMA COSA BELLA Von Paolo Virzi, I 2010; 122 min. Komödie Eine Mutter auf der Suche nach Liebe und Halt schleift ihre Kinder in immer neue unglückliche Beziehungen mit. 30 Jahre später: Die Mutter ist mittlerweile an Krebs erkrankt und hat ihren Sohn seit Jahren nicht mehr gesehen. Dieser, gespielt von Valerio Mastandrea («Non pensarci»), besucht sie nur widerwillig im Spital und versucht zu verstehen, wie diese Reihe unglücklicher Liebschaften begann. Züritipp Eine liebevolle Komödie, wie gemacht für Nostalgiker und Heimweh-Italiener. (msw) ARTHOUSE MOVIE 2 PRUD’HOMMES Von Stéphane Goël, CH 2011; 85 min. Dokumentarfilm Der seltsame Titel ist ein altes französisches Wort, das ursprünglich «nützliche Männer» bedeutet. Heute ist es die französische Bezeichnung für ein Arbeitsgericht, und dieser Dokumentarfilm zeigt einfach nur, was im Arbeitsgericht von Lausanne geschieht. Züritipp Da sieht man einen Richter, der es leid ist, immer unterbrochen zu werden; einen Angeklagten, der sich nicht erinnern kann, ob er seinen Arbeigeber nur als «Gauner» oder «verfickten Gauner» beschimpft hat, oder die Afrikanerin, die in Tränen ausbricht, als sie von der Arbeit in der Metzgerei erzählt. Stimmt schon, das sind lauter «talking heads», und es wird die ganze Zeit geredet. Dennoch schaut man fast so fasziniert zu wie in «Mais im Bundeshuus» und freut sich, wenn in den Pausen Anwälte dealen, als seien sie Teppichhändler auf einem Basar. (bod)RIFFRAFF 4 RABBIT HOLE Von John Cameron MitchellUSA 2010; 92 min. Drama Ein Ehepaar (Nicole Kidman und Aaron Eckhart) versucht, sich aus der Erstarrung zu lösen, in der es seit dem Tod seines Kindes verharrt. Züritipp Mit kleinen Gesten, Sätzen und Konflikten verleiht John Cameron Mitchell («Shortbus») seinem Drama Glaubwürdigkeit. Aus dem Trauerspiel wird eine Trauerkunde, die folgende Erkenntnis lehrt: An der Trauer führt kein Weg vorbei, man muss durch sie hindurch, doch wie, das muss jeder selbst herausfinden. (juz) UTO STUDIO RIEN À DÉCLARER Von Dany Boon, F 2010; 104 min. Komödie Ruben und Mathias sind Zollbeamte an der belgisch-französischen Grenze im Jahr 1992, kurz bevor die Grenzkontrollen aufgehoben und die beiden arbeitslos werden. Was für den Franzosen lediglich den Verlust des Jobs bedeutet, ist für den Belgier Ruben der Untergang der Welt. Nicht einfacher wird die Situation dadurch, dass Mathias in Rubens Schwester verliebt ist. Züritipp Mit viel Wortwitz und einem Händchen für Slapstick hat Dany Boon nach «Bienvenue chez les Ch'tis» eine weitere Glanzleistung abgeliefert. Der Rassismus einzelner Personen wird gekonnt und auf amüsante Art und Weise entlarvt. Das ernste Thema hindert den Film aber nicht daran, in erster Linie lustig zu sein. (msw) FROSCH STUDIO 1, ARTHOUSE LE PARIS RIO Von Carlos SaldanhaUSA 2011; 96 min. Animation Im kalten Nordamerika lebt ein blauer Ara. Doch dann kommt er nach Rio, um mit dem einzig bekannten Weibchen für Nachwuchs zu sorgen. Bevor es so weit ist, werden die beiden aber entführt, und zwar während des Karnevals von Rio. Züritipp Ausgedacht hat sich die Geschichte der «Ice Age»-Autor und -Regisseur Carlos Saldanha, der selbst aus Rio de Janeiro stammt. Auch hier schafft er liebenswerte Figuren und Kettenreaktionen turbulenter Action. So was kommt in 3-D natürlich sehr gut. Und toll ist der tierische Schurke: ein Kakadu, der so böse ist, dass er tatsächlich Poulet isst. (bod) ARENA 10, CAPITOL 3 RUSSLANDS WILDNIS Von Jörn Röver, D / Russ 2011; 91 min. Dokumentarfilm Elche äsen im Ural, Amur-Tiger lauern am Pazifikstrand auf Sika-Hirsche, die da Algen fressen wollen, ein Braunbär knackt einen Baumstamm voller Honig, und auf der Halbinsel Kamtschatka bekämpfen Riesenseeadler einander inmitten rauchender Vulkane. Züritipp Dieser Film ist für die grosse Leinwand gemacht: In den ersten vier Minuten wird man schutzlos dem sibirischen Winter ausgesetzt, ohne tröstende Erzählerstimme und wärmende Musik. Die kommen dann später, und auf die Musik hätte man gern verzichtet. Doch die atemberaubenden Landschaftsaufnahmen und die sonderbaren Tiere – kennen Sie den Russischen Desman oder den Ohrenigel? – machen sie mehr als wett. Man sieht in diesem Film mehr, als wenn man selbst nach Russland führe: Immerhin haben 10 Kamerateams 1200 Tage lang dafür gedreht. (bod) ARTHOUSE PICCADILLY SOMETHING BORROWED Von Luke Greenfield, USA 2011; 112 min. Komödie Rachel (Ginnifer Goodwin) und Darcy (Kate Hudson) sind beste Freundinnen aus Kindheitstagen. In einigen Wochen wird Darcy ihren Freund Dex (Colin Egglesfield) heiraten, den ehemaligen Studienkollegen von Rachel. Durch Zufall enden Rachel und Dex nach Rachels Geburtstagsparty in einer Bar. Reichlich Alkohol und Rachels Geständnis, dass sie schon seit Jahren in Dex verliebt ist, führen zu einer gemeinsamen Nacht. Züritipp Die Story strotzt vor Klischees und in die Länge gezogenen Szenen ohne Originalität und Humor. Kate Hudson ist so überdreht, dass sie nervt, Colin Egglesfield so langweilig, dass man ihn glatt übersieht. (msw) ARENA 2, CAPITOL 4, CORSO 3 SOURCE CODE Von Duncan Jones, USA / F 2011; 93 min. Science-Fiction Ein US-Soldat (Jake Gyllenhaal) erwacht im Körper eines anderen Mannes und findet heraus, dass er Teil eines Experiments ist. Dabei kann er die letzten acht Minuten eines Menschen erleben, der durch eine Bombe in einem Zug zu Tode kommt. Immer wieder wird der Soldat in den Körper des Zugpassagiers versetzt, denn er soll den Bombenleger finden. Züritipp Regisseur Duncan Jones («Moon») lässt den Soldaten mehrmals für dieselben acht Minuten Zug fahren, bis das Who-done-it-Kammerspiel zu einer Auflösung kommt, an der Fans von Science-Fiction-Sudokus wie «Inception» ihre Freude haben dürften. (ase) CAPITOL 2 STEAM OF LIFE Von Joonas Berghäll / Mika Hotakainen Fin / S 2010; 84 min. Dokumentarfilm In diesem Dokumentarfilm kann man erleben, wie finnische Männer in Saunas ihr Innenleben voreinander ausbreiten, während sich ihre Poren öffnen. KINO XENIX SUBMARINE Von Richard AyoadeGB / USA 2010; 97 min. Tragikomödie Teenager Oliver versucht, die Ehe seiner Eltern zu retten, weiss sich aber selbst kaum zu helfen: Er verliebt sich in eine launische Mitschülerin, die seinen Hormonhaushalt durcheinanderbringt. Züritipp «Submarine» ist ein nostalgischer Film über das Erwachsenwerden, der die komischen Seiten der verwirrenden Erfahrung zeigt. Die Schauspieler überzeugen, und Regisseur Richard Ayoade verfremdet den britischen Rinnstein-Realismus mit Farbcodes, Super-8-Ästhetik und Retro-Chic. (nue) RIFFRAFF 3 TAMBIÉN LA LLUVIA Von Icíar BollaínE / F / Mex 2010; 104 min. Drama Ein engagierter Regisseur (Gael García Bernal) dreht in einem Dorf in Bolivien einen historischen Film über Kolumbus mit örtlichen Statisten. Doch dann protestieren diese gegen die Regierung, die das Trinkwasser an Investoren verscherbeln will. Als die Gewalt eskaliert, muss sich die Filmcrew entscheiden. RIFFRAFF 1 TINGUELY Von Thomas ThümenaCH 2011; 97 min. Dokumentarfilm Das Leben des Mannes aus Freiburg, der in Basel die Schaufenster zu Galerien machte, in Paris sein Essen zusammenklaute und in den Sechzigern zu einem der wichtigsten Künstler der Welt wurde. Er hatte gehämmert und geschweisst, bis es ihn umhaute. Züritipp Zwei Dinge heben den Film von ähnlichen Künstlerporträts ab: die Musik und das Archivmaterial. Der Jazzmusiker Stefan Rusconi hat für diesen Film einen hinreissenden Soundtrack geschrieben. Mal spielt seine Combo, als handle es sich bei den Musikern nicht um Menschen, sondern um Schrottmaschinen, die auf Instrumente einhauen. Mal spielen sie so fein und schön, dass man vor Schwerelosigkeit fast aus dem Kinosessel schwebt. (leo) ARTHOUSE COMMERCIO TRANSFORMERS: DARK OF THE MOON Von Michael Bay, USA 2011; 154 min. Action Eigentlich sucht Sam (Shia LaBeouf) einen Job, aber dann gerät er in einen Weltkrieg zwischen diversen Autorobotern, die um ein auf dem Mond abgestürztes Raumschiff kämpfen. Züritipp Am Anfang der dritten «Transformers»-Folge entwirft Regisseur Michael Bay eine Parallelgeschichte rund um die Mondlandung, und gegen Ende wirbeln seine Helden durch ein einstürzendes Hochhaus. Der Rest ist wie gehabt: klobig und langweilig – als würde man mit bunten Plastikhämmern in den Schlaf geprügelt. Kruder «Humor», digitale Masslosigkeit sowie A-Schauspieler – Frances McDormand, John Turturro, John Malkovich – sollen den grotesken Sciencefiction-Plot und die effekthascherische Deppenregie überspielen. Aber da nützt auch 3-D nichts. Ein Actionfilm voll reaktionärer Anti-Politik und ohne jedes Gefühl für Raum, Spannung oder den Zuschauer. (blu) ABATON B, ABATON A, ABC 1, ARENA 5, CORSO 2, CORSO 4, METROPOL 1 THE TREE OF LIFE Von Terrence Malick, USA 2011; 138 min. Drama Während der 50er-Jahre in Waco, Texas: Mit harter Hand erzieht ein Vater (Brad Pitt) seine drei Söhne und trauert mit seiner Frau (Jessica Chastain), als einer davon im Krieg stirbt. Dazwischen sieht man Fische, Vögelschwärme und Sean Penn in einem Grossraumbüro. Züritipp Nach einem gewaltigen Auftakt über die Entstehung des Planeten inklusive digitaler Dinosaurier erdet Terrence Malick («The New World») sein lyrisch-kosmisches Filmgebet glücklicherweise in einem eindringlichen Familiendrama. Emmanuel Lubezkis elegant gleitende Handkamera fasst es in konzise Vignetten, während Brad Pitt als verzweifelter Mann des Glaubens überzeugt. Malicks Markenzeichen – Gegenlicht, innere Monologe, Bäume – sind alle vorhanden: Er schafft verblüffende Bilder und fürchtet nichts, auch nicht den Kitsch. Aus der Meditation über den winzigen Menschen im Chaos des Universums spricht seine visionäre Bildsprache, doch kommt man sich als Zuschauer ebenso winzig und – wenn der Film als Orange-Werbung endet – ein wenig verschaukelt vor. Immer wieder aber wird man überwältigt. In Cannes wurde das Werk mit der Palme d'Or geehrt. (blu) ARTHOUSE ALBA, FROSCH STUDIO 2 UNTER KONTROLLE Von Volker Sattel, D 2011; 98 min. Dokumentarfilm «Unter Kontrolle» ist eine Tour durch Deutschlands Kernkraftwerke. Man sieht einen Meiler am Niederrhein, der halb fertig stehen blieb, als wäre ein Ruinenbaumeister am Werk gewesen. Man hört Männern zu, die in Kraftwerken zur Arbeit gehen und in ihrer Dummheit ein Spektakel bieten, das Dürrenmatt gefallen hätte, der es mochte, wenn Geschichten von verantwortungslosem Personal bevölkert waren und am Ende die schlimmstmögliche Wendung nahmen. Man fährt mit einem Fahrstuhl nicht zum Schafott, sondern zum Endlager von Asse: eine Fahrt fast ohne Ende. Züritipp «Unter Kontrolle» ist eine Reise durch das Museum der Radioaktivität. Die Szenen wirken wie Schaukästen. Es gibt keine Zooms, keine Schwenks, keine Fahrten – man muss sich selber ein Bild machen. Im Gegensatz zu all den Worten, die seit Fukushima in die Tasten gehauen worden sind, macht vor allem die Stille die Meisterschaft dieses Filmes aus. (leo) ARTHOUSE MOVIE 1 WHIP IT! Von Drew BarrymoreUSA 2009; 111 min. Komödie Bliss (Ellen Page, die Hauptdarstellerin von «Juno») wächst in einer texanischen Kleinstadt auf. Ihre Mutter möchte nur eines: Dass ihre Töchter einen der Schönheitswettbewerbe gewinnen. Doch dann begeistert sich Bliss ausgerechnet für Rollerderby, einen rauen Rollschuhsport. Züritipp Bei Sportfilmen stellt sich immer die Frage, ob sie auch Leuten gefallen können, die der betreffende Sport kein bisschen interessiert. Als Sportbanause kann ich nur sagen: Gerade die Rollerderbyszenen haben mich durch die Rasanz der Kameraarbeit mitgerissen; ausserdem tut es gut, so viele starke Frauen an einem Haufen zu sehen. Barrymore kann Schauspieler führen; ihr Regiedebüt ist kein bedeutender Film, aber er macht grossen Spass. (bod)RIFFRAFF?3 WINNIE-THE-POOH Von Stephen J. Anderson, Don HallUSA 2011; 69 min. Animation Siehe Seiten «Familie / Kinder». ARENA 3 X-MEN: FIRST CLASS Von Matthew Vaughn, USA 2011; 132 min. Fantasy Als seine Mutter im KZ vor seinen Augen erschossen wird, schwört der junge Magneto (Michael Fassbender) Rache; 18 Jahre lang sucht er den Mörder (Kevin Bacon). Auf seinem Rachefeldzug trifft er auf Xavier (James McAvoy) und andere Mutanten; ihr gemeinsamer Feind will 1962, anlässlich der Kubakrise, den atomaren Weltkrieg entfachen. Schliesslich muss er sich zwischen Rache und den Idealen Xaviers entscheiden. Züritipp Das Verjüngungselixier für die Mutanten war erfolgreich: Mit den neuen Darstellern entfalten die X-Men frische Kräfte. In einer spannenden Story erzählt Regisseur Vaughn die Jugendjahre der einstigen Freunde Xavier und Magneto. Geschickt verknüpft er dabei historische Ereignisse mit spektakulären Bildern. Bestes Popcorn-Kino für Freaks und Normalsterbliche. (jst) ARENA 10, METROPOL 2 open-air-kino FILMFLUSS Badi Unteren Letten, Mi 21.30 Uhr komödie Ein richtig netter Film ist Micha Lewinskys Komödie «Die Standesbeamtin», worin die Titelheldin ihre grosse Liebe mit der offensichtlich falschen Frau verheiraten soll. Die Standesbeamtin Von Micha Lewinsky, CH 2009 OPEN-AIR-KINO IDAPLATZ Idaplatz, Sa 21.21 Uhr komödie Ein russischer Dirigent, der zum Putzmann degradiert wurde, schafft es, mit seinen alten Kumpeln nach Paris zu reisen, wo sie sich als Bolschoi-Orchester ausgeben. Da es Russen sind, wird viel Schnaps getrunken, viel geweint und viel gelacht. Vorführung um 21.21 Uhr. Ab 20 Uhr spielt die Band «Songs from Utopia». Ausweichdatum: 9. Juli. Le Concert Von Radu Mihaileanu, F / I 2009

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