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Entgegengesetzte Ausgangslagen

Red Ants Winterthur und Floorball Riders Neben Dietlikon wird die Region Zürich in der höchsten nationalen Spielklasse der Frauen auch in diesem Jahr von Red Ants Winterthur und Riders Dürnten-Bubikon-Rüti (DBR) vertreten. Unterschiedlicher könnte die Ausgangslage bei diesen beiden Vereinen jedoch nicht sein. Während die Riders im letzten Moment mit der Tschechin Klara Möglichova doch noch eine Ausländerin ins Oberland zu locken wussten, treten die Winterthurerinnen gleich mit einer «Söldner-Armada» an. So sind im Mannschaftsgefüge der Red Ants neben der finnischen Assistenztrainerin Kati Eteläpää gleich noch sechs Spielerinnen mit ausländischem Pass zu finden. Somit peilt das Team von Cheftrainer Rolf Kern traditionsgemäss hohe Ziele an. «Das Erreichen des Cup- und Playoff-Finals muss unser Ziel sein», sagt er. Ihm steht ein breites und ausgeglichenes Kader zur Verfügung. Mit der Rückkehr von Nationalmannschaftscaptain Nathalie Stadelmann (31) aus Dietlikon, der 30-Jährigen neuen Finnin Hanna-Kaisa Savolainen sowie der Schwedin Therese Ordell (32), bei ihrem zweiten Antritt bei den Red Ants, hat das Team viel an Erfahrung gewonnen. «Wir haben unser Handicap in diesem Bereich ausgemerzt. Die Mischung stimmt», sagt Kern erwartungsfroh. Der Weg zum Titel wird auch in diesem Jahr bestimmt über die Winterthurerinnen führen. Ganz andere Voraussetzungen trifft dagegen Jürg Kihm bei den Riders an. «Das wird eine riesige Herausforderung, ein Abenteuer», ist sich der 37-Jährige bewusst. An Erfahrung wird es seinem Team gänzlich fehlen. «Im Durchschnitt weisen meine Spielerinnen 1,6 Jahre SML auf», rechnet er vor. Fehlen werden ihm neben den Abgängen auch Torfrau Heidi Jud und Topskorerin Andrea Benz, «beide befinden sich im Mutterschaftsurlaub», wie Kihm schmunzelnd beifügt. Und weil bei der neuen Ausländerin Möglichova die Lizenz noch nicht eingetroffen ist, wird der Saisonstart für die Oberländerinnen besonders hart. Kihm will aber nicht klagen. «Es ist für uns ein Neuanfang, und die Spielerinnen sollen ihre Erfahrungen sammeln. Aber immer mit der Mentalität, stets gewinnen zu wollen.» (jpc)

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