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Ehemaliger GC-Präsident Romano Spadaro ist in Konkurs gegangen

Mehrere Gläubiger fordern vom einst erfolgreichen Manager Geld. Unter ihnen die Kloten Flyers.

Von Dario Venutti Embrach – Das Konkursamt Embrach führt seit April ein Verfahren gegen Romano Spadaro. Der Ex-GC-Präsident ist Inhaber der Einzelfirma Romano Spadaro Consulting AG mit Sitz in Freienbach SZ, welche laut Handelsregister Unternehmen und Private in Strategie und Managementfragen berät. Spadaro hat Schulden bei mehreren Gläubigern, wie sein Rechtsberater dem TA bestätigt. In welcher Höhe, das wollten weder er noch die zuständige Sachbearbeiterin beim Konkursamt sagen. Der 60-Jährige hat eine Beschwerde beim Obergericht gegen die Konkurseröffnung eingereicht. Sie ist derzeit hängig. Trotzdem wird das Verfahren gegen ihn weitergeführt. Spadaro war unlängst in den Schlagzeilen, weil ihn der Eishockeyklub Kloten Flyers betreiben lässt. Als Verwaltungsrat hatte er mit dem Deutschen Volker Flick Flyers-Aktien in der Höhe von 1,2 Millionen Franken gezeichnet. Das Geld blieben sie bis gestern schuldig, weshalb die Flyers vor dem Bezirksgericht Bülach Ende letzten Jahres gegen die beiden klagten. Kurz zuvor hatte Spadaro den Verwaltungsrat verlassen müssen. Der seltsame Geschäftsfreund Wie viel er und Flick, der sich fallweise Finanzberater oder Unternehmer im Energiebereich nennt, genau schuldig sind, wird von den beiden unterschiedlich dargestellt. Der Anwalt der Flyers wollte keine näheren Angaben machen. Laut Spadaros Rechtsberater haben nicht die Forderungen der Kloten Flyers den Konkurs ausgelöst. Gemäss Informationen des TA war es eine vergleichsweise kleine Summe. Romano Spadaro wurde einer breiteren Öffentlichkeit in den 90er-Jahren als GC-Präsident bekannt. In seiner Amtszeit spielten die Hoppers zweimal in der Champions League. Spadaro ging mit GC an die Börse, was allerdings ein Misserfolg wurde. Als er 2000 abtreten musste, hatte der Verein Schulden in zweistelliger Millionenhöhe. Der aus dem Tessin stammende Manager war von 1994 bis 2000 Geschäftsführer der Reinigungsfirma ISS. Danach wurde er Vorstandsmitglied des zur Fiat-Gruppe gehörenden Nutzfahrzeugherstellers Iveco. Vor einigen Jahren suchte Spadaro Investoren, die den Fussballklub Bologna übernehmen sollten. Volker Flick war schon damals sein Geschäftsfreund. Doch der Plan scheiterte.

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