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Die Neuen der SP sind nicht ganz neu

Dübendorf – Die SP des Bezirks Uster hat ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kantonsratswahlen vom nächsten Frühling nominiert. Die Partei, die 2007 herbe Verluste einstecken musste, geht mit einer vollen 16er-Liste an den Start. Auffallend: Die Bisherigen sind nicht zuvorderst aufgeführt. Als Spitzenkandidaten schicken die Genossen einen Neuen, der so neu aber nicht ist. Stefan Feldmann sass für die SP bereits von 2003 bis 2007 im Kantonsrat. Den heutigen SP-Kantonalpräsidenten ereilte 2007 das gleiche Schicksal wie seine Dübendorfer Ratskollegin Andrea Kennel, die 2005 für die zurückgetretene Fällander Kantonsrätin Dorothee Jaun in den Rat nachgerückt war: Feldmann und Kennel, die auf dem sechsten Listenplatz figuriert, wurde zum Verhängnis, dass die SP 2007 massiv Sitze verlor. Beide wurden nicht mehr gewählt. Auf der Liste hinter Feldmann folgt Barbara Bussmann (Volketswil, bisher). Noch vor dem zweiten Bisherigen Peter Anderegg hat die Partei den jungen Patrick Angele (Dübendorf, neu) platziert. Peter Anderegg (Dübendorf, bisher) folgt erst auf Platz 4. Dahinter kommen Regula Trüb (Uster, neu) und Andrea Kennel (Dübendorf, neu). Auch mit dem Wahlslogan geht die SP erstaunliche Wege. Die Partei, die sich in der Vergangenheit gern für Minderheiten stark machte, will nun «eine Politik für die gesamte Bevölkerung statt für ein paar Wenige» betreiben, wie sie schreibt. (arb)

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