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Die erste Schweizer Nummer 1

Reto von Arx wurde von den zwölf NLA-Coaches und -Captains zum wertvollsten Spieler der Liga gewählt.

Die Besten der Qualifikation 2010/11 2009/10 Goalie Genoni (Davos) Markkanen/Stephan Verteidiger Diaz (Zug) Seger (ZSC) Stürmer Sykora (Davos) Holden (Zug) MVP R. von Arx(Davos) Holden (Zug) Aufsteiger Pestoni (Ambri) D. Brunner (Zug) Coach Fust (SCL Tigers) McSorley (Genf) Die Wertvollstenfrüherer Jahre 08/09 Kimmo Rintanen Stürmer Kloten 07/08 Serge Aubin Stürmer Servette 06/07 Kimmo Rintanen Stürmer Kloten 05/06 keine Umfrage 04/05 Petteri Nummelin Verteidiger Lugano 03/04 Ville Peltonen Stürmer Lugano 02/03 Petteri Nummelin Verteidiger Lugano Von Simon Graf Es wäre vermessen, zu behaupten, Reto von Arx werde wie ein guter Bordeaux von Jahr zu Jahr besser. Denn der Emmentaler, inzwischen 34, spielt seit langem auf einem beeindruckend hohen Niveau. In diesem Winter führte er den HC Davos wieder einmal auf Rang eins, und dies trug ihm eine Premiere ein: In der Umfrage von «Tages-Anzeiger», «Tribune de Genève» und «Bund», die zum 8. Mal durchgeführt wurde und in der Szene einen hohen Stellenwert geniesst, wurde von Arx von den NLA-Trainern und -Captains zum wertvollsten Spieler (MVP) der Qualifikation gewählt – als erster Schweizer. Er folgt auf Josh Holden, zuvor hatten Kimmo Rintanen, Petteri Nummelin (je zweimal), Serge Aubin und Ville Peltonen triumphiert. «1000 Dinge, wertvoll zu sein» Von der Liga wurde der Davoser Steuermann schon dreimal als MVP, als wertvollster Spieler, ausgezeichnet, doch als ihn der TA am Montagabend bei einer HCD-Jassrunde störte, sagte er: «Für mich ist es mehr wert, wenn der Titel von den Mitspielern und den Trainern kommt als von Aussenstehenden. Bei der Wahl der Liga wusste ich nie genau, wie sie zustande gekommen war. Deshalb konnte ich auch nicht so viel mit ihr anfangen.» Wie es für ihn üblich ist, betonte er: «Ich sehe mich als Teil einer gut funktionierenden Mannschaft mit vier starken Linien. Das macht es einfach für mich, gut zu spielen.» Und er ergänzte: «Es gibt 1000 verschiedene Dinge, um wertvoll zu sein. Es braucht unterschiedliche Spielertypen, damit ein Team erfolgreich ist.» Fust knapp vor Del Curto Die Wahl 2010/11 wurde von Qualifikationssieger Davos dominiert, der mit Leonardo Genoni auch den besten Goalie und mit Petr Sykora den besten Stürmer stellt. Zudem verpasste Arno Del Curto die Auszeichnung zum Trainer des Jahres nur knapp – der Engadiner erhielt zehn Stimmen, Langnaus John Fust elf. Ausgerechnet Del Curto, der sich bei der Umfrage bei den Coaches nicht auf eine Nummer 1 festlegen wollte und für alle votierte, die noch im Amt seien, spielte Zünglein an der Waage. Auch Fust gab sich sehr erfreut über die Anerkennung seiner Berufskollegen und bescheiden: «Dieser Titel gehört nicht mir allein. Sondern auch dem Team, meinem Assistenztrainer Alex Reinhard, Sportchef Ruedi Zesiger und Präsident Peter Jakob.» Zum besten Verteidiger und damit Nachfolger von ZSC-Captain Mathias Seger wurde Zugs Rafael Diaz erkoren. Der 25-Jährige gab sich überrascht und sagte: «Ich habe hart trainiert im Sommer, das hat sich ausbezahlt. Vor allem mein Schuss ist besser geworden, aber ich will noch weiterkommen.» Schliesslich ist Mark Streit sein Vorbild: «Es ist unglaublich, was Streit geleistet, wie hart er stets an sich gearbeitet hat. Chapeau.» An die NHL denke er aber noch nicht. «Ich schaue nicht so weit. Wichtig ist nun, dass wir ein gutes Playoff spielen.» Trotz ihrer erfolgreichen Qualifikation wurden die Kloten Flyers bei der Wahl weitgehend übergangen. Einzig Félicien Du Bois schaffte es als Teil des Schweizer All-Star-Teams zu etwas persönlichem Ruhm. Als einziger ZSC-Spieler erhielt Mathias Seger Stimmen für die Schweizer Auswahl (drei). Was Sean Simpson freuen dürfte: Die Awards 2011 standen im Zeichen der Schweizer. Der Wertvollste steht dem Nationalcoach aber nicht zur Verfügung. Umfrage und Ergebnisse Seite 47 Ausgezeichnet: Reto von Arx.Foto: EQ

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