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Das Ende der Fahnenstange Wofür die Arbeitszeit draufgegangen ist Das Adressbuch für die Hosentasche

Kummerbox Windows 2000 Ich verwende Windows 2000 und den IE 6. Nun teilt mir meine Bank mit, dass sie diese Version nicht mehr akzeptiert. Ich finde keine Aktualisierungsmöglichkeit für den Browser. Ein Betriebssystem-Update möchte ich vermeiden. Gibt es Alternativen? Hans Meier, via Mail Nein, leider nicht. Microsoft hat am 13.?Juli 2010 die Unterstützung für Windows 2000 eingestellt, fortan gibt es dafür keine Sicherheits-Updates mehr. Die Installation einer neueren Versionen des Internet Explorer verweigert man Ihnen. Immerhin: Die aktuelle Version des Firefox-Browser ist kompatibel zu Windows 2000. Das dürfte sich aber bald ändern, da die Softwarehersteller die Unterstützung für ausgelaufene Windows-Versionen ebenfalls einstellen. Mit anderen Worten: Windows 2000 ist Geschichte. Es ist sinnvoll, dass Ihre Bank diese Version nicht mehr unterstützt. Das wäre aus Sicherheitsgründen nicht zu verantworten. Sie können Windows 2000 auf Rechnern ohne Internet-Anbindung weiterhin einsetzen, aber auf einem PC mit Internetzugang brauchen Sie ein aktuelles System, bei dem der Hersteller Sicherheitslöcher stopft. Ein Wechsel des Betriebssystems drängt sich daher also auf. Wenn Sie auf Windows 7 umsteigen, brauchen Sie wahrscheinlich einen neuen PC. Auf Rechnern, die Windows 7 hardwaremässig nicht gewachsen sind, könnten Sie eine «anspruchslose» Linux-Version einsetzen. Speziell für alte Rechner entwickelt wurde etwa Damn Small Linux (www.damnsmalllinux.org). Der Umstieg auf Linux erspart Ihnen eine Neuanschaffung — dafür müssen Sie sich mit einem neuen Betriebssystem vertraut machen, was auch kein Pappenstil ist. XP ist als Ersatz für Windows 2000 nicht zu empfehlen – wenn schon ein Umstieg, dann gleich auf die neueste Version. Und übrigens: Auch XP mit Service Pack 2 gehört zum alten Eisen. Das ist umso kritischer, als mit der «Lnk-Lücke» soeben ein riesengrosses Sicherheitsleck in allen Windows-Versionen entdeckt wurde. Anwender, die das Service Pack 3 (SP3) für XP noch nicht installiert haben, sollten das unbedingt nachholen. Ob es installiert ist, sehen Sie, wenn Sie im Windows-Explorer auf «? > Info» klicken bei «Version». Das Service Pack 3 finden Sie unter support.microsoft.com/kb/950249/de Und Informationen zur «Lnk-Sicherheitslücke» gibt es unter dieser Adresse: support.microsoft.com/kb/2286198 Zeitmanagement Ich arbeite für viele Projekte. Die zeitliche Planung erfolgt im Kalender von Outlook. Ende Monat müssen die Aufwendungen ausgewiesen werden. Kann ich eine Auswertung pro Projekt durchführen, wenn ich die einzelnen Kalendereinträge entsprechenden Kategorien zugewiesen habe? Alois Stanger, Andermatt Das ist mit einem Umweg über Excel möglich. Wenn Sie eine automatische Auswertung vorziehen, sollten Sie auf eine Zeiterfassungs-Software umschwenken. Es gibt eine Reihe solcher Produkte, die teilweise kostenlos sind, u. a. FaJo TimeTool (www.fajo.de). Natürlich gibt es auch Webdienste, mit denen Sie Projekte managen und Zeit erfassen können, etwa Zcope (www.getzcope.com). Für die Auswertung in Excel exportieren Sie die Kalenderdaten aus Outlook. Das tun Sie bei Versionen bis und mit Outlook 2007 über «Datei > Importieren/Exportieren». Bei Outlook 2010 wenden Sie sich dem Menüband «Datei» und dort der Rubrik «Öffnen» zu. Sie finden dort die Schaltfläche «Importieren», die entgegen jeder Vernunft auch exportieren kann. Klicken Sie darauf und es erscheint der bekannte «Import/Export-Assistent». Wählen Sie «In Datei exportieren» und bei Dateityp «Microsoft Excel» aus, anschliessend Ihren Kalender und den zu exportierenden Zeitraum. Als zweites öffnen Sie die exportierte Datei in Excel. Ihnen stehen für die Auswertung des Zeitaufwands die Felder «Kategorie», «Beginntam» und «Beginntum» für den Anfangstag und die Anfangszeit, sowie «Endetam» und «Endetum» für den Tag und die Uhrzeit, an dem ein Termin in Ihrem Kalender endet. Den Zeitbedarf pro Kalendereintrag berechnen Sie, indem Sie die Felder «Endetam» und «Endetum» zusammenzählen und davon «Beginntam» und «Beginntum» abziehen. Damit diese Angabe mit Stunden und Minuten erscheint, versehen Sie sie mit dem Zahlenformat «[h]:mm». In einem letzten Schritt analysieren Sie den Zeitaufwand pro Projekt, wobei Sie dafür «Kategorie» auswerten. Sie können dafür die Teilergebnisse oder, für ganz ausgeklügelte Auswertungen, die Pivot-Tabellen einsetzen. Oder Sie nutzen die Funktion «SummeWenn». Bei dieser geben Sie als ersten Parameter die Spalte an, die Ihre Kategorien enthält. Der zweite Parameter enthält das Selektionskritierium. Wenn eines Ihrer Projekte zum Beispiel mit «Projekt A» benannt ist, setzen Sie «=Projekt A» in geraden Anführungszeichen. Der dritte Parameter von «SummeWenn» muss auf die Spalte verweisen, in der der Zeitaufwand angegeben wird. Mac OS X Mein Wunsch wäre es, aus dem Adressbuch von Mac OS X ein Adressbüchlein auf A6 auszudrucken. Gibt es eine solche Möglichkeit? Elisabeth Züllig, Winterthur Ja. Wählen Sie alle Adressen aus und klicken Sie auf «Ablage > Drucken». Das Adressbuch druckt in der Standard-Einstellung die Adressen als Briefumschlag. Es gibt aber noch viel mehr Druckmöglichkeiten. Blenden Sie darum die Druckoptionen ein, indem Sie im Druckdialog auf die Taste mit dem nach unten zeigenden Dreieck klicken. Sie finden sie rechts neben der Liste mit den Druckern. Nun finden Sie bei «Stil» die verschiedenen Aufbereitungsformen. Wählen Sie «Taschen-Adressbuch» und geben bei «Papierformat» «DIN A6» ein. Sie wählen unter «Attribute» die zu druckenden Adressfelder aus und unter «Rand» schalten Sie das Register ein oder aus. Matthias Schüssler beantwortet Fragen zu Mac,Windows, Sicherheit, E-Mail,Internet und Multimedia. Senden Sie uns Ihre Fragen an kummerbox@tagesanzeiger.ch Matthias Schüssler beantwortet Fragen zu Mac,Windows, Sicherheit, E-Mail,Internet und Multimedia. Senden Sie uns Ihre Fragen an kummerbox@tagesanzeiger.ch Gut versteckt: Die Druckfunktion fürs Adressbuch. Screen TA

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