Zum Hauptinhalt springen

Das Dach des Schlosses Uster wird erneuert

Alte und kaputte Ziegel machten eine Sanierung des Schlossdachs nötig. Bis in einer Woche sollten die Arbeiten beendet sein.

Von Walter von Arburg Uster – Auch bei garstigstem Wetter kraxeln derzeit Handwerker emsig auf dem Dach des Ustermer Wahrzeichens herum. Grossflächig haben sie die Ziegel entfernt. Entweder prasselt nun der Regen auf grüne Folien, oder dann brennt die Sommersonne erbarmungslos auf das offen gelegte Dach. «Nein, eine Notübung ist das nicht», erklärt Peter Fried, Immobilienbewirtschafter der Stadt Uster, «auch wenn die teilweise intensiven Regenfälle der letzten Tage für die Dachdeckerarbeiten nicht ideal sind.» Vielmehr handle es sich um eine ordentliche Sanierung des Schlossdachs. Der Zeitpunkt für die Arbeiten sei bewusst auf die Sommerferienzeit gelegt worden, um den Betrieb der Schlossschule so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. «Wir hoffen, dass wir spätestens auf den Schuljahresbeginn fertig sind.» Schindeln waren morsch Die Dachsanierung wurde nötig, weil Sonne, Wind und Regen vielen Dachziegeln im Laufe der Jahre zugesetzt haben. Die alten Ziegel waren teils brüchig, teils undicht geworden. Aber auch an den Schindeln der Dachlukarnen ist die Zeit nicht spurlos vorübergegangen. Weil Teile dieser Holzverkleidung morsch sind, müssen sie ersetzt werden. Gleichzeitig werden neue Verbindungsbleche montiert. Und dort, wo ein Unterdach bislang fehlte, wird eines eingezogen. «Wir haben für diese Bauarbeiten im Budget insgesamt 45 000 Franken vorgesehen», sagt Peter Fried. Bezahlt werden die Unterhaltsarbeiten am Schloss von der Heusser-Staub-Stiftung, der die gesamte Anlage samt Bauernhof und Restaurant gehört. In den Bauernhof investieren Neben der Dachsanierung werden am Ustermer Schloss dieses Jahr laut Fried keine grösseren Reparaturen vorgenommen. «Wir machen laufend, was nötig ist, und versuchen, grössere Brocken langfristig zu planen.» Die letzte Grossinvestition tätigte die Stiftung vor vier Jahren, als das Restaurant Burg total saniert wurde. Die nächste happige Investition in den Unterhalt erwartet der Immobilienbewirtschafter in fünf bis sechs Jahren. Dann wird der heutige Pächter des Bauernhofs pensioniert. Was dann konkret an die Hand genommen wird, kann Peter Fried zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht sagen. «Das ist noch zu weit weg und hängt davon ab, wie der Hof künftig genutzt werden soll.» Im kommenden Jahr sind im Ustermer Schloss Unterhaltsarbeiten an den Fenstern, den Aussenleitungen und den Mauern geplant.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch