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Clientis-Gruppe verliert zwei weitere Banken

Die Bezirkssparkasse Uster und die Sparkasse Horgen springen Ende 2012 ab. Der Mitgliederschwund in der Bankengruppe hält damit an.

Uster/Horgen – Die Strategie von Clientis decke sich nicht mit der Entwicklung der Sparkasse Horgen, begründete deren Geschäftsleiter Oliver Jaussi gegenüber der Nachrichtenagentur SDA die Trennung. «Wir sind der Überzeugung, dass wir mittelfristig allein mehr Erfolg haben als in der Dachorganisation.» In einem Konzern mit 20 unterschiedlichen Meinungen sei es nicht immer einfach, eine gemeinsame Marschrichtung einzuschlagen. Die Sparkasse Horgen könne allein effizienter und kostengünstiger arbeiten. Für die Kunden der Bank ändere sich im Grundsatz nichts, sagte Jaussi weiter. Sicher sei, dass im Namen der Bank der Zusatz «Clientis» wegfalle. Eine neue Bezeichnung stehe noch nicht fest. Auch für die Bezirkssparkasse Uster führten abweichende Auffassungen über strategische Ausrichtung und strukturelle Ausgestaltung der Gruppe zum Austritt. Man habe sich jetzt für den Schritt in die Selbstständigkeit entschieden, sagte Geschäftsleiter Markus Goetschi. Abgänge häuften sich Die Clientis-Gruppe hat schon mehrere Mitglieder verloren: 2009 traten die Bank Jura Laufen, die Bank Sparhafen Zürich, die Ersparniskasse Schaffhausen und die Caisse d’Epargne de la Ville de Fribourg aus. Ende 2010 verliess die Luzerner Regionalbank Clientis Triba Partner Bank den Verband. Zur Clientis-Gruppe gehören derzeit 20 Banken mit 95 Geschäftsstellen und rund 750 Mitarbeitenden. Im ersten Halbjahr 2011 erzielte die Gruppe rund 42 Millionen Franken Bruttogewinn und rund 27 Millionen Franken Reingewinn. (SDA)

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