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Billettpreise Die Tarif-Ideen der SBB stossen auf Skepsis, TA vom 4. 8.

Billettpreise Die Tarif-Ideen der SBB stossen auf Skepsis, TA vom 4. 8. Zwischenhandel im Internet. Ein Aufschlag der Tageskarten ist zu verkraften. Erfreulich ist, dass diese weiterhin den ganzen Tag gültig sein werden. Dass die Gemeinden die Karten nur noch an Einwohner abgeben dürfen, ist fragwürdig und lässt sich umgehen. Zudem erhöht es für die Gemeinden die Gefahr, auf unverkauften Karten sitzen zu bleiben. Dass aber der «Zwischenhandel» im Internet verboten werden soll, ist ein Witz. Da die Gemeinden gekaufte Karten nicht zurücknehmen, ist das Anbieten der Karten auf Internet-Auktionsplattformen eine willkommene Möglichkeit, diese loszuwerden, wenn man die Reise wider Erwarten nicht antreten kann. Aber ein «Geschäft» ist der Handel mit Tageskarten im Internet sicher nicht! Sollten die SBB an einem Weiterverkaufsverbot festhalten, müssten sie umgekehrt die Gemeinden verpflichten, im Fall des Nichtgebrauchs der Karten diese wieder zurückzunehmen. Kontrollierbar wäre ein solches Verbot ohnehin nur, wenn die Karten personalisiert würden. Aber daran hätten wohl weder die Gemeinden noch das Kontrollpersonal in den Zügen Freude, steigt doch der Aufwand entsprechend. Paul Auer, Meilen Halbtax ist nicht «die Hälfte». Von wegen Halbtaxabonnement! Ein 24-Stunden-Billett 2. Klasse für die Strecke Wollerau–Rapperswil retour kostet 8 Franken. Mit dem Halbtax zahle ich 5.60 Franken, und nicht etwa die Hälfte einer regulären Fahrkarte. Hier sollte der Preisüberwacher endlich konkret eingreifen! Thomas Bircher, Wilen «Ein ‹Geschäft› ist der Handel mit Tageskarten im Internet nicht.»

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