Zum Hauptinhalt springen

Besuch im Gotthard-tunnel

Kolumne Samuel Oehler* Die letzte Etappe des ersten Teils unserer Schweizdurchquerung führte vom Arnisee nach Andermatt. Nach fünf Stunden Wanderung kamen wir in Göschenen an, wo wir den Gotthard-Strassentunnel besichtigen durften. Nach einer eher langweiligen Diashow folgte der interessante Teil: Wir wurden durch den Werkhof geführt, wo uns ein Feuerwehrmann zeigte, wie die Fahrzeuge der «Schadenwehr Gotthard» funktionieren. Die Wasserpumpe am einen Auto hatte sagenhafte 1000 Bar. Das andere Auto hatte eine Art «Veloständer» für Lastwagen, es konnte sich auf der Stelle um 360 Grad drehen. Ein weiterer Angestellter führte uns dann in die Zentrale des Gotthard-Strassentunnels. Im Gotthard sind maximal 80 Kilometer pro Stunde erlaubt. Das Schnellste, was im Tunnel jemals gemessen wurde waren 220 Stundenkilometer. Der Fahrer war ein Ägypter, der die 2000 Franken Busse gleich bar bezahlte. Er wurde übrigens erst in Airolo mit Nägeln, die die Reifen platt machen, gestoppt. Die Führung war nach zwei Stunden vorbei, und wir wanderten noch weitere eineinhalb Stunden durch die Schöllenenschlucht bis nach Andermatt. Mit dabei war Herr Oberholzer, der uns etwas über die Militäranlagen und den russischen Feldherrn Suworow erzählte. * Eine Richterswiler Sekundarschulklasse durchwanderte in der vergangenen Woche die Schweiz. Die achte und letzte Etappe führte sie in 6½ Stunden vom Arnisee nach Andermatt. Der TA veröffentlichte ihre Wandererlebnisse.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch